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« Nachhaltigkeitsbericht »

Nachhaltigkeit als Arbeitgeberin

Der Erfolg von Swiss Life gründet auf der Kompetenz und dem Engagement ihrer Mitarbeitenden. Swiss Life fördert ihre kontinuierliche Entwicklung und bietet ihnen ein Arbeitsumfeld, in dem sie mit Eigenverantwortung handeln können.

Mitarbeiterführung und -kommunikation

Als Grundlage für ein erfolgreiches Führungs- und Kommunikationsverhalten hat Swiss Life gruppenweit gültige Verhaltensgrundsätze etabliert, die den formalen Rahmen zur Stärkung einer offenen Feedbackkultur bilden. Der Fokus liegt auf der Förderung der Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Indem die Führungskräfte Kompetenzen und Verantwortung an die Mitarbeitenden übertragen, schaffen sie nicht nur Raum für Handlungsautonomie und Innovation, sondern bringen auch Wertschätzung und Anerkennung zum Ausdruck, was im Ergebnis zu einem hohen Engagement aller führt. Mit ihrer Führung und Kommunikation schaffen die Führungskräfte in der täglichen Arbeit Glaubwürdigkeit und Vertrauen, zeigen Richtung und Perspektiven auf und setzen gemeinsam Ziele in die Tat um.

Die Verhaltensgrundsätze von Swiss Life:

  • Ich denke konsequent aus Sicht der Kunden.
  • Ich arbeite im Interesse des Unternehmens wirkungsvoll mit andern zusammen.
  • Ich handle wirtschaftlich und zielorientiert.
  • Ich arbeite engagiert und flexibel.
  • Ich bilde Vertrauen durch Zuhören und offene Kommunikation.
  • Ich entwickle mich stetig weiter.

Die Verhaltensgrundsätze für Führungskräfte:

  • Ich denke und handle vorbildlich im Interesse des Unternehmens.
  • Ich schaffe Sinn und Verständnis im Kontext des Unternehmenszwecks.
  • Ich vertraue meinen Mitarbeitenden.
  • Ich fördere eine wertschätzende Zusammenarbeit.
  • Ich fördere die Entwicklung meiner Mitarbeitenden.
  • Ich setze und erreiche anspruchsvolle Ziele.

Transparente Personalführung dank standardisierter Prozesse

Um Führungskräfte und Mitarbeitende optimal zu unterstützen, gelten gruppenweit folgende standardisierte Personalführungsprozesse:

  • Regelmässige Gespräche mit allen Mitarbeitenden
  • Regelmässige Leistungsevaluationen und Feedbackprozesse (Zielvereinbarungen und -beurteilung / Management by Objective) mit allen Mitarbeitenden (100%)
  • Gespräche zu Karriereentwicklung und Massnahmen
  • Entscheide über Salär und Beförderungen
  • Strategie- und werteorientiertes Verhalten – beschrieben in den gruppenweit gültigen Verhaltensgrundsätzen für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Beurteilung und Management der Personalrisiken

Neuzugänge nach Geschlecht pro Segment

Total 2 303 per 31.12.2020Männerin %Frauenin %
Schweiz25060.516339.5
Frankreich25142.034758.0
Deutschland17845.221654.8
International8046.29353.8
Asset Managers33847.737152.3
Übrige850.0850.0
TOTAL1 10548.01 19852.0

Abgänge nach Geschlecht pro Segment

Total 1 475 per 31.12.2020Männerin %Frauenin %
Schweiz14560.49539.6
Frankreich18140.826359.2
Deutschland9645.511554.5
International5540.28259.8
Asset Managers20948.522251.5
Übrige758.3541.7
TOTAL69347.078253.0

Swiss Life führt alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Forschungsinstitut1 eine gruppenweite Mitarbeiterumfrage zum Engagement durch, um die Personalzufriedenheit zu erheben. Bei der letzten Befragung im Jahr 2019 lag die Teilnahmequote bei 89% (+2 Prozentpunkte im Vergleich zur Umfrage 2017). Wie sehr Mitarbeitende bereit sind, für Swiss Life die Extrameile zu gehen, zeigt der Engagementwert der Mitarbeitenden der Swiss Life-Gruppe: Er ist mit 73% überdurchschnittlich hoch. So liegt der Wert 6 Prozentpunkte höher als der Wert der Vergleichsgruppe der «globalen Finanzindustrie» und nur 1 Prozentpunkt unter dem Wert des externen Benchmarks der «erfolgreichsten Unternehmen weltweit». Die Ergebnisse dienen dazu, Swiss Life gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterzuentwickeln und dadurch eine attraktive Arbeitgeberin am Puls der Zeit zu bleiben:

  • Die Division Schweiz hat aus den Ergebnissen bereichsspezifische Massnahmen abgeleitet, die der Geschäftsleitung halbjährlich präsentiert werden. Dazu zählen unter anderem spezifische Massnahmen in Verbindung mit den Verhaltensgrundsätzen und der Personal- und Führungsentwicklung.
  • Swiss Life Frankreich hat im Kontext der Strategie «Swiss Life 2021» und der Ergebnisse der Befragung das Thema «Entwicklung» weiter vertieft und mit weiteren HR-Aktivitäten abgestimmt: Zu den Initiativen zählen unter anderem ein integrierter Prozess zur Erhebung der individuellen Entwicklungsbedürfnisse, eine Lernplattform mit innovativen Inhalten (Games, Videos, Podcasts etc.), eine Soft-Skills-Schulung für Manager, Ausbildungsangebote im Bereich Versicherung und Regulierung, 19 Professionalisierungskurse mit an die verschiedenen Berufe angepassten Modulen zu den Themen «Wissen/Werkzeuge/Kundenbeziehungen». Die Information an die Mitarbeitenden erfolgt kontinuierlich über verschiedene Kommunikationskanäle wie HR-Informationstage, Workshops, Intranet und Newsletter.
  • Bei Swiss Life International wurden drei Hauptthemen für Massnahmen identifiziert: erstens eine weitere Verbesserung der internen Kommunikation durch Anpassung von Inhalten und Tonalität an das interne Zielpublikum (beispielsweise die Verwendung von Videos); zweitens die Verstärkung der Kundenorientierung und der Servicequalität durch verbesserte IT-Infrastruktur und drittens die Anpassung der Organisation an die neuen Generationen bei gleichzeitiger Gewährleistung einer disziplinierten Ausführung. Dabei stehen das digitale Erlebnis am Arbeitsplatz, die Einrichtungen und die internen Prozesse, die neue und moderne Formen der Zusammenarbeit ermöglichen, im Zentrum. Darüber hinaus verfolgt Swiss Life Select am Standort Österreich das Ziel, mit zielführenden Massnahmen das Thema «Nachhaltigkeit» in der gesamten Organisation zu verankern.
  • Die Division Asset Managers hat unter anderem auf die Umsetzung folgender Projekte fokussiert: Lancierung eines modernen digitalen Arbeitsplatzes sowie eines einheitlichen HR-Systems. Bis 2022 erfolgt ausserdem der Rollout eines harmonisierten Talent-Managements mit einem einheitlichen Performance-Management-Prozess sowie einer einheitlichen Jobarchitektur mit modernem Rangsystem und eines variablen Vergütungskonzepts mit «Long-term Incentives». Alle Initiativen werden von einem umfassenden Transformations- und Change-Programm begleitet.
1 Korn Ferry, 2019

Auszeichnungen

Das Engagement von Swiss Life wird auch von externen Organisationen anerkannt:

Division202020192018
Schweiz
  • Top 100 der attraktivsten Arbeitgeber von «Universum»1
  • Attraktivster Arbeitgeber für Studenten von «Universum»1
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification)(Swiss Life Select)
  • Bester Recruiter – Silber-Award
  • Top-Unternehmen für eine Berufslehre für junge Sporttalente Swiss Olympic
  • Top 100 der attraktivsten Arbeitgeber von «Universum»1
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification) (Swiss Life Select)
  • Bester Recruiter – Silber-Award
  • Top-Unternehmen für eine Berufslehre für junge Sporttalente Swiss Olympic
  • Top 100 der attraktivsten Arbeitgeber von «Universum»1
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification) (Swiss Life Select)
  • Bester Recruiter – Silber-Award
Frankreich
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification)
  
Deutschland
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification)
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification)
  • Top-Arbeitgeber (Top Employer Certification)
International 
  • Familienfreundliche Unternehmen
    Swiss Life Liechtenstein
  • Great Place to Work Schweiz
 
Asset Managers
  • Faires Traineeprogramm von Tendence (Corpus Sireo)
  • Top-Arbeitgeber der Immobilienbranche der Immobilienzeitschrift (BEOS)
  • Immobilienmanager-Award in der Kategorie Human Resources (BEOS)
  • Bester Recruiter – Silber-Award (AM Schweiz)
  • Top-Arbeitgeber der Immobilienbranche der Immobilienzeitschrift (Corpus Sireo)
  • TOP Job (BEOS)
  • Bester Recruiter – Silber-Award (AM Schweiz)
  • Top 100 der attraktivsten Arbeitgeber von «Universum»1 in der Schweiz

Mitarbeiterbindung

Swiss Life unterstützt ihre Mitarbeitenden mit umfassenden Angeboten und Möglichkeiten, ihr Berufsleben über alle beruflichen Lebensphasen hinweg eigenverantwortlich zu gestalten. Im entsprechenden gruppenweiten Programm «Berufsleben aktiv gestalten» will Swiss Life sicherstellen, dass die individuellen Ressourcen der Mitarbeitenden gestärkt werden. Die unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnisse in den verschiedenen Phasen des Berufs- und des Privatlebens werden berücksichtigt und stehen damit im Einklang.


Attraktive Leistungen für Mitarbeitende

Mitarbeitende der Swiss Life-Gruppe profitieren von vielseitigen betrieblichen Leistungen:

  • Swiss Life Schweiz bietet mit der Initiative «Berufsleben aktiv gestalten», die auf den drei Erfolgsfaktoren «Employability – Arbeitsmarktfähigkeit durch stetige Weiterentwicklung», «Diversity – Vielfalt als Erfolgsfaktor» und «Work Ability – Arbeitsfähigkeit durch Vereinbarkeit, Motivation und Gesundheit» gründet, Unterstützung für Führungskräfte und Mitarbeitende, so dass sie die Chancen und die Herausforderungen des Berufslebens optimal meistern können.
  • Swiss Life Frankreich gewährt Senioren Teilzeitarbeit am Ende ihrer Laufbahn, eine Krankenversicherung, eine Altersvorsorge, Home-Office sowie medizinische Unterstützung.
  • Bei Swiss Life in Deutschland stehen den Mitarbeitenden eine Jubiläumszahlung, Sonderurlaub, Umwandlung von Geld in Urlaub und eine «Gestalter-Prämie» beim Anwerben neuer Mitarbeitender zur Wahl. Zudem ist Swiss Life in Deutschland Kooperationen mit Krankenkassen eingegangen, die den Mitarbeitenden bei Vertragsabschluss bessere Konditionen garantieren.
  • Die Division International offeriert am Standort Luxemburg ein «Employee Assistance Programme », das darauf abzielt, den Mitarbeitenden Unterstützung bei der Lösung von beruflichen, persönlichen oder praktischen Problemen zu bieten; darüber hinaus profitieren Mitarbeitende von einer Krankenversicherung.
  • Mitarbeitende der Division Asset Managers haben Zugang zu Sonderurlaubstagen, Zuschüssen für Geburt und Hochzeit, Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen und Sozialberatungsangeboten.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Um eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten, sind die Leistungen von Swiss Life gemäss den lokalen Marktgegebenheiten ausgestaltet:

  • Swiss Life Schweiz offeriert einen bezahlten Mutterschaftsurlaub, der über das gesetzliche Minimum hinausgeht, einen übergesetzlichen Vaterschaftsurlaub von drei Wochen sowie Sozialberatungsangebote. Des Weiteren können Eltern – wie alle anderen Mitarbeitenden auch – von Home-Office-Vereinbarungen profitieren.
  • Swiss Life Frankreich bietet bezahlten Mutterschafts-/Vaterschaftsurlaub, der über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinausgeht. Ausserdem bestehen Einrichtungen für die Kinderbetreuung.
  • Bei Swiss Life in Deutschland steht je nach Standort eine unternehmenseigene Kinderbetreuung oder eine durch Dritte geführte Betriebskindertagesstätte zur Verfügung oder Eltern werden bei der Suche nach einem Betreuungsangebot für ihren Nachwuchs durch einen externen Partner unterstützt. Zur Entlastung der Eltern gibt es bezahlte Arbeitsbefreiung in Sonderfällen, zum Beispiel im Falle der Erkrankung von Kindern (bis zum 12. Lebensjahr). Ferner besteht eine Home-Office-Vereinbarung.
  • Am Standort Luxemburg der Division International profitieren Väter von acht Tagen Vaterschaftsurlaub in Ergänzung zum gesetzlichen Minimum. Ferner stehen Vätern und Müttern mehrere Formen von Elternurlaub zur Auswahl, die zwischen vier und 24 Monate dauern. Zusätzlich profitieren Eltern zwecks besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie von zeitund ortsunabhängigem Arbeiten.
  • Zwecks Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet Swiss Life Asset Managers einen Mutter-/ Vaterschaftsurlaub in der Schweiz und in Luxemburg, der über die gesetzliche Mindestpflicht hinausgeht, Teilzeitarbeit sowie Job-Sharing-Angebote.

Anzahl der Mitarbeitenden, die Mutter-/Vaterschaftsurlaub in Anspruch genommen haben

Total 368 per 31.12.2020Männerin %Frauenin %
Schweiz26.72893.3
Frankreich3532.47367.6
Deutschland3449.33550.7
International711.95288.1
Asset Managers4140.66059.4
Übrige0.01100.0
TOTAL11932.324967.7

Anzahl der Mitarbeitenden, die nach Beendigung des Mutter-/Vaterschaftsurlaubs an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sind

Total 277 per 31.12.2020Männerin %Frauenin %
Schweiz2100.028100.0
Frankreich35100.04054.8
Deutschland3191.22982.9
International7100.02548.1
Asset Managers3482.94575.0
Übrige0.01100.0
TOTAL10991.616867.5

Aus- und Weiterbildung

Swiss Life antizipiert den raschen Wandel in der Arbeitswelt in Bezug auf Fach- und Methodenkenntnisse ihrer Mitarbeitenden mit einem vielfältigen und zielführenden Angebot an Aus- und Weiterbildung, das allen Mitarbeitenden, unabhängig von Alter und Rang, offen steht.

Die Führungsausbildung und die Kompetenzentwicklung umfassen Angebote sowohl für Mitarbeitende, die bereits eine Führungsfunktion ausüben, als auch für solche, die neu in der Funktion sind:

  • Angehenden und erfahrenen Führungskräften stehen Leadership-Programme und ein breites Führungsentwicklungsangebot zur Verfügung. Gleichzeitig engagiert sich die Division Schweiz im Programm «Leaders in Exchange», das vom Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich (VSLZH) in Kooperation mit economiesuisse (Dachverband der Schweizer Wirtschaft) angeboten wird. Ziel ist es, Führungspersonen aus Schule und Wirtschaft einen Austausch zu Führungsfragen zu ermöglichen.
  • In Frankreich bietet Swiss Life in Zusammenarbeit mit der «Grande École de Commerce KEDGE Business School» unterschiedliche Führungslehrgänge an, die zu einer anerkannten Zertifizierung führen.
  • Die Division International hat aufgrund der Covid-19-Pandemie vier Trainingsmodule ins Bildungsangebot aufgenommen: erstens ein spezifisches Online-Schulungsprogramm zur Verbesserung der Führung von Teams in Zeiten einer Pandemie, zweitens ein Modul zum Thema «Vielfalt und Inklusion», drittens ein Modul «Energie für die Leistung von Teams» mit dem Ziel, die Lebensqualität für Teamleitende und Mitarbeitende zu verbessern, und viertens ein Modul zum Thema «Führung nach der Krise: Die Rolle der Führungskraft während des Wiederaufschwungs».
  • Swiss Life Asset Managers hat ein Programm zur Harmonisierung des Learning-und-Development- Angebots lanciert, um bis 2022 einheitliche Leitlinien für Führungs- und Training-Standards auszurollen. Des Weiteren ermöglicht das Programm «AM Leaders» durch eine Supervision in vier halbtägigen Modulen Führungskräften auf allen Ebenen, das eigene Führungsverhalten zu reflektieren und im Anschluss das Gelernte in die Praxis zu übertragen. Der Bereich Livit Real Estate Management hat ein Leadership-Programm entwickelt, das darauf abzielt, neue Denkmuster, Modelle und Methoden aufzuzeigen. Der Praxisbezug, der Transfer in den Arbeitsalltag sowie der Austausch mit anderen Führungskräften stehen dabei im Vordergrund.

Für die Kompetenzentwicklung und -erhaltung der Mitarbeitenden werden die Lerninhalte in einer Kombination von klassischen Weiterbildungsformaten und einer digitalen Plattform angeboten, so dass sich Führungskräfte und Mitarbeitende eigenverantwortlich orts- und zeitunabhängig weiterbilden können.

Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen wie Universitäten ermöglichen die Bereitstellung von attraktiven Ausbildungsprogrammen für die Belegschaft:

  • In Zusammenarbeit mit der «Kalaidos Fachhochschule Schweiz» hat Swiss Life Schweiz einen internen Kurs für Mitarbeitende entwickelt, der zu einem «Certificate of Advanced Studies» führt. Durch eine Kooperation mit der Fernfachhochschule Schweiz wird mit dem «praxisorientierten Bachelor-Studium in Informatik» ein innovatives Studienmodell für Maturandinnen und Maturanden angeboten, die direkt in die Berufswelt einsteigen möchten, ohne auf einen Hochschulabschluss zu verzichten. Das Basisjahr wird in Zusammenarbeit mit dem «Bbc Berufsbildungscenter» durchgeführt.
  • Für die Schulung und die Zertifizierung der Vertriebs- und der Vermögensverwaltungsfachkräfte ist Swiss Life Frankreich mit den Bildungsinstitutionen «Business School KEDGE», «EM Normandie Business School» und «Université Dauphine, Paris» Partnerschaften eingegangen.
  • Im Rahmen der Erstausbildung respektive des Studiums arbeitet Swiss Life am Standort München mit den jeweiligen Berufsschulen, dem Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV München) und der Hochschule für angewandtes Management (HAM) zusammen.
  • Swiss Life Asset Managers in der Schweiz verfügt über eine Kooperation mit UNIVERSA, dem einzigen Business-Netzwerk an der Universität St. Gallen, das Aktivitäten nur für Studentinnen anbietet.

Innerhalb der Swiss Life-Gruppe stehen den Nachwuchskräften vielseitige Berufsausbildungen, Berufslehren, Praktika, Graduate-, Trainee-Programme und kombinierte universitäre Abschlüsse offen:

  • In Zusammenarbeit mit dem VBV (Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft) und der Kaderschule Zürich bietet Swiss Life in der Schweiz das Praktikum Kombinationsausbildung (postmaturitäre Wirtschaftsausbildung kombiniert mit dem Versicherungseinstiegsprogramm VBV) für Maturanden an. Mit dem VBV arbeitet Swiss Life auch im Rahmen der kaufmännischen Lehre, Branche Privatversicherung, zusammen. Die Quote der Übertritte von Lernenden, Praktikanten und Abgängern aus Hochschulabsolventenprogrammen in ein weiterführendes Arbeitsverhältnis liegt bei 95%.
  • Swiss Life Frankreich hat Partnerschaften mit Bildungsinstitutionen in den Bereichen Versicherung, Aktuariat, Finanzen und Ingenieurwesen etabliert. Die angehenden Berufsleute werden in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten begleitet und durch ein Netzwerk von Führungskräften und Tutoren unterstützt.
  • Bei Swiss Life Deutschland haben junge Talente unterschiedliche Ausbildungslehrgänge zur Wahl. Darüber hinaus besteht eine Partnerschaft mit dem Hannover Center of Finance e.V., einer Initiative der Leibniz Universität in Hannover und engagierter Unternehmen. Und es bestehen Kooperationen mit der Hochschule für angewandtes Management und für die Praktika mit den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz).

Talententwicklung

Swiss Life bietet umfassende Nachfolgeplanungs- und Entwicklungsprogramme auf verschiedenen Ebenen, mit denen Nachwuchskräfte gezielt gefördert werden. So können Mitarbeitende mit einem hohen Leistungsausweis und grossem Potenzial für ein Talentprogramm nominiert werden. Die Initiativen und Programme unterstützen die Bemühungen, interne Karrierepfade anzubieten, sei es in Personalführungs-, Projektmanagement- oder Fachspezialistenfunktionen. Dies legt den Grundstein dafür, Schlüsselpositionen mit qualifiziertem Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu besetzen.

In den sogenannten Talent-Pools der einzelnen Divisionen werden die künftigen Führungskräfte der ersten und der zweiten Führungsstufe (Team- und Abteilungsleiter) sowie Projektleiter und Fachspezialisten in Ausbildungsmodulen und Projektarbeiten auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet.

Das Key Persons Programme (KPP) richtet sich an Führungskräfte, Fachspezialisten und Projektleiter der Swiss Life-Gruppe, die sich bereits in einer Schlüsselfunktion befinden oder das Potenzial für eine solche Funktion aufweisen. Ziel des gruppenweiten Programms ist es, die Teilnehmenden zu Schlüsselpersonen zu entwickeln, die fähig und willens sind, die Zukunft des Unternehmens im eigenen Einflussbereich mitzugestalten und ihrer Rolle als Entscheidungsträger gerecht zu werden. Das Programm leistet zudem einen Beitrag zur Personal- und Nachfolgeplanung. In einem Zeitraum von zwölf Monaten gewinnen die Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die wichtigsten Geschäftsbereiche der Swiss Life-Gruppe, erhalten und geben neue Impulse und übertragen Gelerntes in ihre tägliche Arbeit. Die Schwerpunktthemen im KPP lauten wie folgt:

  • Personalführung und Kommunikation
  • Finanzen
  • Innovation
  • Unternehmensstrategie
  • Future Trends und Organisationsentwicklung

Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde ein substanzieller Teil der Ressourcen des Programms in die Organisationsentwicklung investiert: Die Teilnehmenden der beiden laufenden Klassen KPP 2019 und 2020 haben während sieben Monaten Ideen entwickelt, wie Swiss Life gestärkt aus der Covid-19-Pandemie hervorgehen kann. In mehreren Gruppen wurden die Effekte der Pandemie auf das Geschäft von Swiss Life aus drei Blickwinkeln betrachtet: aus Kundensicht, aus Sicht der Mitarbeitenden und aus Sicht von Externen wie Mitbewerbern oder anderen Industrien. Experten haben die KPP-Teams mit Modellen und Instrumenten aus der Zukunftsforschung und dem Design Thinking unterstützt. Aus der Analyse sind 31 Trends und 24 Szenarien entstanden, wovon sieben Vorschläge zusammen mit der Konzernleitung ausgewählt wurden. Die KPP-Teams erarbeiten nun in Abstimmung mit dem jeweiligen Sponsor aus der Konzernleitung konkrete Massnahmen für nächste Schritte. Diese werden dann in der Konzernleitung besprochen und in den Divisionen umgesetzt.

Die Alumni und die Teilnehmenden des laufenden Key Persons Programme treffen sich jährlich anlässlich des «Shaping the Future Day». An dieser Tagung werden strategisch relevante Fragestellungen im Kontext der Umsetzung des laufenden Unternehmensprogramms vertieft und gemeinsam mit der Konzernleitung und weiteren Schlüsselpersonen diskutiert.

Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit pro Mitarbeitenden

Im Jahr 2020 
Schweiz11
Frankreich11
Deutschland10
International6
Asset Managers5
Übrige10
TOTAL9

Zusammenarbeit und Vielfalt

Gegenseitiger Respekt ist die Voraussetzung für ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen. Die Förderung der Vielfalt im Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg. Swiss Life verbessert damit ihre Anpassungsfähigkeit an die sich verändernden Marktbedingungen und erhöht ihre Chancen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.

1 Positionen mit Personalführungsverantwortung
2 Mitglieder der Konzern-, Konzernbereichs- und Geschäftsbereichsleitung
3 Abteilungs- und Teamleitende


Vielfalt und Wertschätzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die gruppenweit gültige Richtlinie zur Bekämpfung von Diskriminierung sowie für Diversität und Inklusion (gemäss IAO-Übereinkommen) bildet die Grundlage für die spezifischen Initiativen und Programme der Divisionen, mit denen Swiss Life das Ziel verfolgt, die Vielfalt in der Belegschaft insgesamt zu vergrössern.

  • Am Standort Schweiz bietet Swiss Life flexible Arbeitsmodelle über alle Berufsphasen bis über das ordentliche Pensionsalter hinaus an. Diese ermöglichen es Mitarbeitenden, bis zum Alter 70 weiterzuarbeiten. Mehr als 30% der Mitarbeitenden über 58 Jahre nutzen die flexiblen Arbeitsmodelle. Insgesamt stellt Swiss Life mit Angeboten wie diesem sicher, dass das Fachwissen an die nächste Generation weitergegeben wird. Swiss Life Schweiz ist zudem an einem speziellen Projekt für weibliche Jugendliche beteiligt, das Mädchen die Möglichkeit gibt, weibliche Vorbilder vor und während ihrer Berufswahl zu erleben; zudem lernen die Teilnehmerinnen, offen mit ihrer eigenen Entwicklung umzugehen. Darüber hinaus ist Swiss Life an der Expertengruppe aus dem Projekt «MOZART» (Modelle für den zukünftigen Arbeitsmarkt 45+) beteiligt, einem Teil des nationalen Innovationsnetzwerks «AGE-NT», das vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBF) finanziert wird.
  • Swiss Life in Frankreich hat einen Dreijahresplan für Mitarbeitende mit Behinderung lanciert, der Einstellungsangebote, Arbeitsplatzanpassung und Ähnliches umfasst, und ist mit dem nationalen Verband «LADAPT» (L’association pour l’insertion professionnelle et sociale des personnes handicapées) eine Partnerschaft eingegangen. Ferner wird bei der Rekrutierung auf das Engagement verschiedener Nationalitäten geachtet. Erfahrene Mitarbeitende erhalten Unterstützung in der Gestaltung ihres Ruhestands: 80% Teilzeitbeschäftigung über ein Jahr unter Beibehaltung von 100% der vom Arbeitgeber bezahlten Beitragsgrundlagen.
  • Mitarbeitende von Swiss Life in Deutschland profitieren von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Gleichzeitig ist eine Arbeitsgruppe für die Erarbeitung von Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende ab 50 Jahren zuständig.
  • Swiss Life International bietet am Standort Luxemburg Vorruhestandsregelungen an, dank denen Arbeitszeit und Arbeitsbelastung in den letzten drei Berufsjahren schrittweise reduziert werden können. Des Weiteren werden seit zwei Jahren Führungskräfte gezielt zum Thema «Vielfalt und Inklusion» geschult.
  • Bei Swiss Life Asset Managers werden verschiedene Massnahmen angeboten, die das Ziel haben, die Diversität der Belegschaft aktiv zu fördern. Zu den Massnahmen zählen Reverse Mentoring und flexible Arbeitszeit. Im Rahmen der Nachfolgeplanung und der Rekrutierungsprozesse (unter anderem durch die Kooperation mit UNIVERSA, Hochschule St. Gallen) werden Diversität und Inklusion proaktiv thematisiert und verwaltet.

Mit zielführenden Richtlinien, Reglementen und Prozessen stellt Swiss Life sicher, dass weder Mobbing noch Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Sprache, Religion, Konfession, nationaler Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, körperlicher oder geistiger Behinderung, Familienstand, politischen Ansichten, Firmenrang, Arbeitsmodell oder Beschäftigungsniveau, Ausbildung und anderen (sichtbaren und nicht sichtbaren) persönlichen Merkmalen toleriert werden. Zudem verfügt Swiss Life über etablierte Managementprozesse sowie informelle und vertrauliche Beschwerdekanäle (zum Beispiel eine durch Dritte geführte Ombudsstelle), bei denen Diskriminierungsfälle gemeldet oder Beschwerden eingereicht und behandelt werden können.


Faire, diskriminierungsfreie Anstellungspraxis

In Übereinstimmung mit dem geltenden nationalen und internationalen Recht sowie den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) verfolgt die Swiss Life-Gruppe eine faire und diskriminierungsfreie Anstellungspraxis mit dem Ziel der Gewährleistung von Chancengleichheit. Ausschlaggebend für eine Anstellung oder Beförderung sind ausschliesslich jene Fähigkeiten, Kompetenzen und Potenziale mit Bezug auf das Anforderungsprofil der entsprechenden Stelle. Eine faire und gleichberechtigte Entlöhnung aller Mitarbeitenden wird durch die gruppenweit gültige Group Compensation Policy gewährleistet. In allen Ländergesellschaften verfügt Swiss Life seit Jahren über Prozesse und Instrumente zur Beseitigung geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede:

  • Am Standort Schweiz wird zur Überprüfung der Lohngleichheit das Instrument «Logib» des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann eingesetzt. Durch eine regelmässige und systematische Auseinandersetzung mit dem Thema Lohngleichheit wird sichergestellt, dass die Lohnstruktur keine geschlechterspezifische Diskriminierung aufweist. Eine nächste Überprüfung ist im Rahmen der Revision des eidgenössischen Gesetzes für die Gleichstellung von Mann und Frau für das Jahr 2021 vorgesehen.
  • In Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter hat Swiss Life Frankreich den im Jahr 2019 lancierten Massnahmenplan für die Gewährleistung der Gleichheit der Vergütung fortgesetzt und entsprechende Mittel dafür vorgesehen. Der berufliche Gleichstellungsindex, wie er im Gesetz «Avenir professionnel» definiert ist, weist für 2019/2020 ein Ergebnis von 88 von 100 Punkten aus. Die Analyse der Ergebnisse erlaubt es, neue Massnahmen zu definieren wie Gehaltserhöhungen nach dem Mutterschaftsurlaub und die Vertretung von Frauen in höheren Führungsfunktionen.
  • Swiss Life in Deutschland hat eine Initiative zur Förderung von Mitarbeiterinnen und weiblichen Führungskräften ins Leben gerufen.
  • Swiss Life International veröffentlicht am Standort Grossbritannien jährlich einen «Gender Pay Report»: Der Bericht enthält die folgenden vier Kennzahlen: Durchschnitt und Median zum Lohngefälle, Durchschnitt und Median zur Bonusdifferenz, Anteil der Mitarbeitenden, die einen Bonus erhalten, sowie Quartil nach Geschlecht.
  • Bei Swiss Life Asset Managers wird die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern aktiv gefördert, indem beispielsweise am Standort Schweiz auch die Software «Logib» des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann eingesetzt wird. Der Index zur Messung der Chancengleichheit des Gesetzes «Avenir professionnel» am Standort Frankreich ist auch für Swiss Life Asset Managers France relevant: Für die Jahre 2019/2020 beträgt der Index für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern 80 von 100 Punkten. Geplant sind nun Verhandlungen mit den Sozialpartnern.

Mitarbeitende nach Anstellungsart

Total 10 524 per 31.12.2019Männerin %Frauenin %Total in %
Mitarbeitende Vollzeit5 126593 5004182
Mitarbeitende Teilzeit434231 4647718
Unbefristete Arbeitsverträge5 440534 7794797
Temporäre Arbeitsverträge12039185613

Gesundheit und Sicherheit

Gute Arbeitsbedingungen beeinflussen die Gesundheit der Mitarbeitenden. Swiss Life legt ein grosses Augenmerk auf eine ganzheitliche Arbeitsgestaltung und Anforderungsvielfalt. Darüber hinaus fördert Swiss Life soziale Interaktionen und Autonomie und bietet Handlungsspielräume sowie Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten. Ziel ist dabei immer, für die Mitarbeitenden die Sinnhaftigkeit sicherzustellen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Swiss Life ist bestrebt, den Mitarbeitenden ein sicheres und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld zu bieten.


Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement

Die allgemeinen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sind aufgrund der ausgeübten Tätigkeiten in einem Dienstleistungsunternehmen verhältnismässig gering. Die Rahmenbedingungen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind durch die europäischen und die lokalen Gesetzgebungen und Regulatorien aller Swiss Life-Gesellschaften gegeben und bilden das Fundament aller Standards und Richtlinien des Gesundheitsmanagements.

Zur Sicherstellung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz beschäftigen die Divisionen an ihren Standorten spezialisierte Fachkräfte. Zudem haben die Führungskräfte die Aufgabe, die Mitarbeitenden bei der Einhaltung der Arbeitssicherheitsmassnahmen und beim Schutz ihrer Gesundheit zu unterstützen. Gemeinsam prüfen die Fachleute und die Manager kontinuierlich die Wirkung der getroffenen Massnahmen und initialisieren bei Bedarf Verbesserungsmassnahmen.

Die Gefahrenidentifizierung, die Risikobewertung und die Untersuchung von arbeitsbedingten Vorfällen sind in das Managementsystem integriert und durch die entsprechenden Regulatorien und Prozesse, die auf den genannten gesetzlichen Grundlagen basieren, gewährleistet.

  • Der Ausschuss für das Management von Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsbedingungen von Swiss Life Frankreich tritt vierteljährlich in Anwesenheit eines Personalvertreters (Mitarbeiterbeteiligung) zusammen. Arbeitsunfälle werden analysiert und unterliegen einer Risikobewertung und führen gegebenenfalls zu einer Anpassung der Sicherheitsmassnahmen. Eine jährliche Überprüfung und ein Programm zur Risikoprävention werden erstellt und sind Gegenstand von Berichten, die dem gewählten Personalvertreter vorgelegt werden. Gesundheitsdienste und lokale Vertreter unterstützen die Mitarbeitenden in Fragen der Gesundheit und der Arbeitsbedingungen. Zudem haben die drei Schlichter, die bei Belästigung oder Schikane zuständig sind, eine spezielle Schulung erhalten.
  • Am Standort Luxemburg der Division International verwaltet ein Delegierter der Personalvertretung in Zusammenarbeit mit dem designierten Vertreter der Arbeitnehmerseite gemäss den rechtlichen Anforderungen die Gesundheits- und die Sicherheitsaspekte im Unternehmen.

Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden

Alle Divisionen verfügen über vielfältige Präventionsangebote für Mitarbeitende zur Förderung und zur Erhaltung der Gesundheit:

  • Mitarbeitende am Standort Schweiz profitieren von Grippeschutzimpfungen, von Präventionsangeboten zur Raucherentwöhnung und von Nichtraucherschutzmassnahmen.
  • Swiss Life Deutschland bietet in Zusammenarbeit mit einem Familienservice kostenfreie und vertrauliche anonyme Beratung für Mitarbeitende zu den Themen psychosoziale Unterstützung / Krisenmanagement, Konflikte am Arbeitsplatz, Sucht- oder Partnerschaftsprobleme und Unterstützung bei der Organisation und der Finanzierung von Pflegedienstleistungen. Zudem gibt es eine Vielzahl von Gesundheitsförderungs- und Präventionsangeboten wie Fachvorträge zu Gesundheitsthemen, Angebote durch den Betriebsarzt, Workshops für Führungskräfte und/oder Mitarbeitende (zum Beispiel psychisch belastete Mitarbeitende erkennen) und Arbeitsplatzbegehungen/-beratung (zum Beispiel zum Thema Ergonomie).
  • Swiss Life International hat das Programm «Manage your Energy for Performance» lanciert, um die Kompetenzen zur Bewältigung schwieriger Situationen am Arbeitsplatz zu erhöhen, so dass jeder Mitarbeitende eine aktive Rolle zur Verbesserung der Lebensqualität im Büro übernehmen kann.
  • Allen Mitarbeitenden von Swiss Life Asset Managers stehen Präventionsangebote zur Verfügung wie kostenlose Grippeschutzimpfung, Betriebsärzte und Sozialberatungsleistungen.

Die Mitarbeiterbeteiligung in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erfolgt in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern (gestützt auf Tarifvereinbarungen). Die Angebote sind für die Mitarbeitenden über verschiedene Kommunikationskanäle wie Intranet zugänglich; darüber hinaus informieren die Manager die Belegschaft regelmässig über den Führungsweg.

Alle Mitarbeitenden der Swiss Life-Gruppe haben Zugriff auf Online-Schulungsangebote bestehend aus Textinhalten, Kurzvideos, Checklisten und Lernprogrammen zum Thema «Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz», die sie zeit- und ortsunabhängig nutzen können.

Insgesamt stehen für die Swiss Life-Gruppe die Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und die Prävention im Zentrum ihrer Aktivitäten. Ziel ist es, negative Auswirkungen zu vermeiden. In Zusammenarbeit mit ihren Sozialpartnern bieten alle Divisionen Leistungen in den Sparten Bewegung und Sport, Massagen und Therapien, Ruheräume und Beratungen aller Art wie Ernährungs- und Sozialberatung an. Die Sicherheit am Arbeitsplatz (Ausstattung, Arbeitsgeräte, Arbeitsanweisungen) wird kontinuierlich überprüft und an sich verändernde Anforderungen angepasst.

Im Kontext der Covid-19-Pandemie wurden an allen Standorten umfassende Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden lanciert, zum Beispiel:

  • Am Standort Schweiz wurden folgende Massnahmen umgesetzt: eine Auskunftsstelle «Coronavirus », die Umsetzung der Home-Office-Empfehlungen gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG), Weisungen für Sitzungen, Kundenbesuche und berufliche Anlässe, Online-Formate «Collaboration Hacks» zum Thema virtuelle Zusammenarbeit sowie Schulungsmodule zur Führungsentwicklung wie Führung auf Distanz, Onboarding von Mitarbeitenden, Führen von virtuellen Teams.
  • In Frankreich wurde ein Informationstreffen mit den Vertretern der Sozialpartner, die für Gesundheit und Sicherheit verantwortlich sind, durchgeführt. In Ergänzung zu den Leistungen des Gesundheitsdiensts, die der Aktionsplan «Gesundheitscheck-Management-Service Covid-19» umfasst, wurden Angebote für die psychologische Betreuung wie Umgang mit Stress geschaffen. Darüber hinaus erfolgt eine regelmässige Berichterstattung an die verantwortlichen internen Stellen und an die Behörden (DUER/RPS Covid).

Sozialpartnerschaft

Das Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis bei Swiss Life zeichnet sich durch einen engen Kontakt zwischen Arbeitnehmerschaft und Konzernleitung aus. Seit 1996 verfügt Swiss Life über einen Europäischen Betriebsrat (gemäss den EU-Richtlinien 94/45/EG und 2009/38/ EG).

Das zehnköpfige Gremium «Europa Forum» mit Repräsentanten aus vier Ländern trifft sich regelmässig mit Vertretern der Konzernleitung in ordentlichen und ausserordentlichen Sitzungen. Das Gremium beschäftigt sich mit der transnationalen Information und Konsultation zu Themen, die alle Swiss Life-Mitarbeitenden betreffen. Die Schwerpunkte 2020 waren die Covid-19-Pandemie, die Unternehmensstrategie «Swiss Life 2021», Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion und die Initiative «Swiss Life Way of Working».

Die Versammlungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen sind durch lokale Gesetzgebungen (EU Charta Art. 12, schweizerische Bundesverfassung Art. 23) garantiert; sie bilden die Grundlage für interne Richtlinien. In folgenden Ländern und Einheiten existieren Tarifvereinbarungen (GRI 102-41):


Schweiz

Swiss Life in der Schweiz
Unterzeichnete Abkommen
Per 1. Januar 2020 übernahmen die an der Neuwahl gewählten Mitglieder, Präsidentin und Vizepräsidentin der Personalkommission ihre Aufgaben für die Amtsperiode 2020–2023.
  • Die Vereinbarung betreffend die vereinfachte Erfassung der Arbeitszeit, die am 1. April 2016 in Kraft trat, wurde beim jährlich stattfindenden Review formell zur Fortsetzung bestätigt.
  • 2020 wirkte die Personalkommission an Pilot-Workshops zu «Diversity & Inclusion» mit. Insgesamt wurde die Personalkommission in sämtliche Themen gemäss Reglement miteinbezogen. Insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Covid-19-Pandemie fand ein intensiver Austausch zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretung statt.
  • Im Rahmen der Salärrevision 2021 stellt die Personalkommission an die Geschäftsleitung einen formellen Antrag auf eine Erhöhung der Lohnsumme.
  • An der konstituierenden Sitzung im Frühling 2020 wurden der Ausschuss (pro Land eine Person) sowie die Vertretenden über die Länder im Europäischen Betriebsrat neu festgelegt.
  • Die Personalkommission beantwortete im Jahr 2020 rund 280 Anfragen von Mitarbeitenden.
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
  • Neun Mitglieder; die Präsidentin ist bis zu 20%, die Vizepräsidentin bis zu 15% und die Mitglieder sind bis zu 10% für Personalkommissionsarbeit freigestellt.

Frankreich

Swiss Life in Frankreich
Unterzeichnete Abkommen
Im Januar 2019 wurden die Betriebsratswahlen elektronisch in einem Wahlgang durchgeführt. Es wurde ein neuer Wirtschafts- und Sozialausschuss gegründet. Dieser setzt sich aus vier Kommissionen zusammen: «Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz», «Wirtschaft und Strategie», «Soziales» und «Arbeitsplatzbezogenes Lernen». Die Wahlen werden alle vier Jahre durchgeführt.
Damit die Vertreter ihre Kompetenzen weiterentwickeln können, steht ihnen ein spezifisches Schulungsprogramm zur Verfügung.
  • Es gab drei jährliche Lohnverhandlungen 2019 mit Lohnvereinbarungen
  • Eine Erweiterung der Home-Office-Vereinbarung
  • Eine Vereinbarung zum Mandat von Verwaltungsangestellten
  • Eine Verlängerung der Beteiligungs- und Interessenvereinbarungen im Hinblick auf das Thema Gesundheit um ein Jahr
  • Eine Vereinbarung zur Telearbeit
Im Jahr 2020 wurden keine weiteren Vereinbarungen geschlossen.
 
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
  • 22 ordentliche Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialausschusses mit je 30 Stunden pro Monat, inklusive einer Sekretärin mit 25 Stunden pro Monat und einer Assistenz-Sekretärin mit 15 Stunden pro Monat
  • Ein Kassierer mit 15 Stunden pro Monat und ein Assistent des Kassierers mit fünf Stunden pro Monat
  • 14 Gewerkschaftsdelegierte mit je 24 Stunden pro Monat
  • Vier Zentraldelegierte mit je 26 Stunden pro Monat
  • Drei Schlichter, zuständig bei Belästigung/Schikane
Tarifverträge
98% der Mitarbeitenden unterliegen einem Tarifvertrag.
 
Swiss Life Asset Managers in Frankreich
Unterzeichnete Abkommen
Die Anpassungsvereinbarung (Betriebsvereinbarung), die nach der Fusion einstimmig unterzeichnet wurde, beinhaltet:
  • Die Anpassung von Arbeitszeitregelungen
  • Die Implementierung von Home-Office
  • Die Harmonisierung von Bonus-, Lohnnebenleistungs-, Gewinnbeteiligungs- und Arbeitnehmersparplänen etc.
  • Das Mitarbeiterreferendum für die Umsetzung des Abkommens
  • Erweiterung des Betriebsrats
Zudem wurden folgende Vereinbarungen unterzeichnet:
  • Anpassungsvereinbarung nach der Fusion vom 21. Juni 2019, anschliessend an das Mitarbeiterreferendum für die Umsetzung der Vereinbarung
  • Die Vereinbarung über die zusätzlichen Betriebsratswahlen vom 3. Juli 2019
  • Die Vorwahlvereinbarung für die Organisation von Betriebsratswahlen vom 29. Juli 2019
  • Der Zusatz zur Gewinnbeteiligungsvereinbarung vom 28. Juni 2019
  • Der Zusatz zum Unternehmenssparplan über den Arbeitgeberbeitrag vom 16. April 2019
Seit 2019 wurde kein neues Abkommen geschlossen. SWISS LIFE ASSET MANAGERS France steht kurz davor, bis Ende des Jahres zwei neue Abkommen abzuschliessen:
  • Zu jährlichen Lohnverhandlungen
  • Zu neuen Sparplänen (langfristig, «plan d’épargne pour la retraite collectif PERCO»)
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
Vor der Fusion vom 1. April 2019 zwischen SWISS LIFE REIM (France) und Swiss Life Asset Management (France) gab es drei repräsentative Gewerkschaftsorganisationen (CFDT, CFE-CGC und CFTC) mit insgesamt 14 Betriebsratsmitgliedern, neun für SWISS LIFE REIM (France) und fünf für Swiss Life Asset Management (France).
Nach der Fusion vom 1. April 2019 hat sich eine Gewerkschaftsorganisation (CFDT) mit elf Betriebsratsmitgliedern gemäss der Vereinbarung über die zusätzlichen Betriebsratswahlen im Juli 2019 konstituiert. Kein Arbeitnehmervertreter übt seine Tätigkeit hauptamtlich aus.
 
Tarifverträge
100% der Mitarbeitenden unterliegen einem Tarifvertrag.
 

Deutschland

Swiss Life in Deutschland
Unterzeichnete Abkommen
Der Betriebsrat nimmt die Aufgaben gemäss dem lokalen Betriebsverfassungsgesetz wahr. Mit Blick auf die jeweiligen Bedürfnisse und in konstruktiver Weise wurden diverse Betriebsvereinbarungen mit der Geschäftsleitung geschlossen.
  • Kurz vor der Covid-19-Pandemie wurde eine Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten geschlossen, was sich als gute Basis für die Herausforderungen der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr 2020 bewährt hat.
  • Eine Vereinbarung mit umfangreichen Massnahmen zur Unterstützung der Mitarbeitenden während der Corona-Einschränkungen wurde frühzeitig geschlossen (zum Beispiel Verlängerung der Arbeitszeitkorridore, flexibler Umgang aufgrund der Homeschooling-Bedarfe). Dazu hat der Betriebsrat eine Urlaubsspendenaktion gestartet und erfolgreich über 50 gespendete Urlaubstage an Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder der häuslichen Pflege verteilt.
  • In Kooperation mit der Personalabteilung wurde das Spezialthema Resilienz und psychischer Stress am Arbeitsplatz erneut in den Fokus des betrieblichen Gesundheitsmanagements gestellt.
  • Eine Vereinbarung zur Grundgehaltserhöhung für 2020 und 2021 für nicht tarifliche Mitarbeitende wurde im Frühjahr mit der Geschäftsleitung beschlossen.
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
  • Der Gesamtbetriebsrat als übergeordnetes Organ aller Betriebe besteht aus fünf Personen (zwei Vertreter Betriebsrat Innendienst, zwei Vertreter Betriebsrat Aussendienst, ein Vertreter von Schwerbehinderten). Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende ist ebenfalls Vorsitzende des Betriebsrats Innendienst, Mitglied im Wirtschaftsausschuss sowie Sprecherin/Vorsitzende des Europäischen Betriebsrats der Swiss Life AG.
  • Der Betriebsrat Innendienst (zuständig für die Niederlassung für Deutschland in Garching sowie die Betriebe der Swiss Life Partner Service- und Finanzvermittlungs GmbH und der SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH) setzt sich wie folgt zusammen: elf Mitglieder, davon ist die Betriebsratsvorsitzende zu 100% für die Betriebsratstätigkeit freigestellt.
  • Der Betriebsrat Aussendienst ist zuständig für den Intermediärvertrieb der Niederlassung und setzt sich aus drei Personen zusammen, wovon keine Person freigestellt ist.
Tarifverträge
47% der Mitarbeitenden unterliegen einem Tarifvertrag.
 
Swiss Life Asset Managers in Deutschland und Swiss Life Investment Management Deutschland Holding GmbH
Unterzeichnete Abkommen
  • Interimsvereinbarung während der Projektphase zur Einführung des Personalmanagementsystems «Workday»; Konzernbetriebsvereinbarung zur betrieblichen Altersversorgung
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
Die Betriebsräte der CORPUS SIREO Real Estate GmbH und der Swiss Life Asset Management GmbH sowie der Swiss Life Invest GmbH haben am 29. Oktober 2019 einen Konzernbetriebsrat (KBR) gegründet. Dieser besteht aus vier Betriebsratsmitgliedern (davon eines Teilzeit, drei Vollzeit); die Teilzeit arbeitende Vorsitzende ist für ihre BR-Tätigkeit freigestellt. Im Zusammenhang mit der Gründung der Swiss Life Investment Management Deutschland Holding GmbH ist die Zielsetzung des KBR, gesellschaftsübergreifende Themen übergeordnet zu definieren.

Der Konzernbetriebsrat besteht aus vier Mitgliedern, die aus den oben genannten Betriebsräten entsandt werden. Ein Mitglied mit 100%iger Freistellung aus dem Betriebsrat von Corpus Sireo gehört ebenfalls dem Europäischen Betriebsrat an. Alle weiteren Mitglieder arbeiten ohne Freistellung. Die Konzernbetriebsvereinbarungen sind für alle Mitarbeitenden von Swiss Life Asset Managers in Deutschland entsprechend dem jeweiligen Geltungsbereich relevant.
 
Swiss Life Asset Management GmbH und Swiss Life Invest GmbH
Unterzeichnete Abkommen
  • Berechnung der variablen Vergütung (Bonuszahlung) für 2019
  • Grundgehaltsanpassungsprozess für nicht leitende aussertarifliche Mitarbeitende zum 1. April 2019
  • Ergänzung der Anlage 1 zur IT-Rahmenvereinbarung
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
Der Betriebsrat der Swiss Life Asset Management GmbH und der Swiss Life Invest GmbH besteht aus drei Mitgliedern, die alle Vollzeit (38 Stunden/Woche) tätig sind. Alle Mitglieder arbeiten ohne Freistellung. Die Betriebsvereinbarungen gelten für rund 81% aller Mitarbeitenden dieser Gesellschaften.
 
Tarifverträge/Betriebsvereinbarungen
26% der Mitarbeitenden unterliegen einem Tarifvertrag. Die Betriebsvereinbarungen gelten für 81% der Mitarbeitenden.
 
Corpus Sireo
Unterzeichnete Abkommen
  • Regelung der Arbeitszeit bei Corpus Sireo
  • Umgang mit Arbeitszeitregelungen aus Alt-Verträgen vor dem 1. Juli 2017
  • Mobiles Arbeiten
  • Zusätzliche Rahmenbedingungen zu Arbeitsverhältnissen bei Corpus Sireo
  • Freiwillige betriebliche Sozialleistungen – «Spendit Card»
  • Projektzeiterfassung
  • Einsatz und Nutzung des «Competence Booster» bei Corpus Sireo
  • Eine Rahmenbetriebsvereinbarung IT
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
Aktuell besteht das Gremium aus fünf Mitgliedern (eines Teilzeit, vier Vollzeit). Von diesen ist die Teilzeitmitarbeiterin vollständig für Betriebsratstätigkeit freigestellt und zwei der anderen Mitglieder sind jeweils hälftig freigestellt.
 
Betriebsvereinbarungen
Die Betriebsvereinbarungen gelten für 98% der Mitarbeitenden.
 

Luxemburg

Swiss Life in Luxemburg
Unterzeichnete Abkommen
Nach den Wahlen vom März 2019 nahm der neu gewählte Personalausschuss im April 2020 seine Tätigkeit auf.
  • Der neue Personalausschuss konzentriert sich weiterhin auf seine Schlüsselrolle bei der Erleichterung des Informationsflusses zwischen Mitarbeitenden und Unternehmensleitung mit dem Ziel, potenzielle Konflikte zu vermeiden.
  • Sicherstellung angemessener Investitionen in die Umschulung von Versicherungsmitarbeitenden und Anpassung der Kompetenzen an die künftigen Arbeitsplatzanforderungen.
  • Ausserdem übernimmt ein Personalvertreter die Verantwortung für die Überprüfung der «Chancengleichheit» (unter anderem geschlechtsspezifische Aspekte) und eine weitere Person ist für das Thema «Sicherheit und Wohlbefinden» zuständig.
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
Die Anzahl Arbeitnehmervertreter und die für ihre Arbeit benötigte Zeit stehen in direkt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der Mitarbeitenden. Im Bereich Global Solutions in Luxemburg besteht die Personalvertretung aus fünf ordentlichen Vertretern und fünf Stellvertretern. Den Arbeitnehmervertretern stehen pro Woche insgesamt 16 Stunden für die Ausübung ihres Mandats zur Verfügung.

Das Team von Swiss Life Products (Luxembourg) S.A. hat die Schwelle von 15 Mitarbeitenden erreicht und hat deshalb im Jahr 2019 seine eigene Personalvertretung gewählt.

SWISS LIFE (LUXEMBOURG) S.A. und Swiss Life Products (Luxembourg) S.A. unterliegen einem neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Versicherungsbranche. Der neue Vertrag, der zwischen Sozialpartnern und dem Versicherungssektor («Association des Compagnies d’Assurance») abgeschlossen wurde, trat am 1. Januar 2021 in Kraft und entspricht in der Ausgestaltung dem vorhergehenden.
 
Tarifverträge
63% der Mitarbeitenden unterliegen einem Tarifvertrag.
 
Swiss Life Asset Managers in Luxemburg
Unterzeichnete Abkommen
Der Personalausschuss von Swiss Life Asset Managers Luxembourg wurde im März 2019 neu gewählt. Es finden vierteljährliche Sitzungen mit der Geschäftsleitung statt. 2020 wurden keine formalen Vereinbarungen zwischen Personalausschuss und Geschäftsleitung abgeschlossen.
 
Anzahl Betriebsratsmitglieder, Freistellung für Betriebsratstätigkeit sowie Zuständigkeitsbereich
Der Personalausschuss von Swiss Life Asset Managers Luxembourg besteht aus zwei aktiven Delegierten, zwei stellvertretenden Delegierten sowie einem Sicherheitsdelegierten.
Alle Delegierten arbeiten ohne Freistellung.