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Lagebericht

Die Swiss Life Holding steigerte im Geschäftsjahr 2019 den Gewinn von CHF 460 Millionen auf CHF 758 Millionen.

Der Jahresgewinn der Swiss Life Holding setzte sich 2019 hauptsächlich aus Dividenden, Anlageerträgen und Erträgen auf Garantieleistungen und Kommissionen zusammen. Die Dividenden der Tochtergesellschaften stiegen gegenüber dem Vorjahr von CHF 623 Millionen auf CHF 670 Millionen, die Anlageerträge verminderten sich leicht von CHF 74 Millionen auf CHF 72 Millionen und die Erträge auf Garantieleistungen und Kommissionen sanken leicht von CHF 47 Millionen auf CHF 46 Millionen.

Zum Jahresende hielt die Swiss Life Holding Anlagen (flüssige Mittel, Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften, Schuldpapiere, Aktien und Anlagefonds) in Höhe von CHF 1057 Millionen. Die Barmittel verminderten sich auf CHF 51 Millionen (Vorjahr: CHF 118 Millionen) und der Bestand an Schuldpapieren, Anlagefonds und Aktien auf CHF 938 Millionen (Vorjahr: CHF 1524 Millionen). Der Hauptgrund für die Abnahme ist die Finanzierung des im Jahr 2018 begonnenen und 2019 abgeschlossenen Aktienrückkaufsprogramms im Gesamtwert von CHF 1 Milliarde. Dabei wurden total 2 208 715 eigene Aktien zurückgekauft, wovon 628 500 Aktien bereits im Berichtsjahr vernichtet wurden. Zum Jahresende hielt die Swiss Life Holding 5,12% an eigenen Aktien.

Die Ausschüttung der Swiss Life Holding an die Aktionäre betrug in der Berichtsperiode CHF 547 Millionen bzw. CHF 16.50 je Aktie, wovon CHF 83 Millionen (CHF 2.50 je Aktie) aus der Reserve aus Kapitaleinlagen erfolgten und CHF 464 Millionen (CHF 14.00 je Aktie) als ordentliche Dividende. Der Nennwert der Aktie liegt unverändert bei CHF 5.10. Das nominale Aktienkapital der Swiss Life Holding verminderte sich aufgrund der im Rahmen des Aktienrückkaufsprogramms vernichteten Aktien geringfügig auf CHF 171 Millionen (Vorjahr: CHF 175 Millionen).

Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich um CHF 625 Millionen auf 1049 Millionen. Das kurzfristige Fremdkapital besteht hauptsächlich aus Repo-Geschäften. Die Repos beliefen sich per Jahresende auf CHF 190 Millionen (Vorjahr: CHF 100 Millionen). Auf die langfristigen Anleihen entfielen im Berichtsjahr Fremdkapitalzinsen in Höhe von insgesamt CHF 6 Millionen. Mit kurzfristigen Repo-Geschäften erzielte die Swiss Life Holding Zinseinnahmen von CHF 2 Millionen.

Zur Finanzierung von Immobilienprojekten oder kleineren Akquisitionen wurden an Konzerneinheiten neue Kredite in der Höhe von insgesamt CHF 682 Millionen vergeben. Inklusive Rückzahlungen von ausgelaufenen Darlehen und Zahlungen unter gewährten Kreditlinien stieg die ausstehende Summe auf CHF 1637 Millionen (Vorjahr: CHF 986 Millionen).

Die Zinserträge stiegen durch die neu gewährten Darlehen auf CHF 37 Millionen (Vorjahr: CHF 27 Millionen), während sich die Erträge aus den Investitionen in Obligationen und Fondsanteile auf CHF 33 Millionen verminderten (Vorjahr: CHF 46 Millionen). Aus dem Verkauf von Anlagen zur Finanzierung des Aktienrückkaufsprogramms resultierte ein Gewinn von CHF 30 Millionen. Sowohl intern gewährte Darlehen als auch externe Anlagen in Fremdwährungen werden nahezu durch Währungstermingeschäfte abgesichert. Die Kosten für die Absicherung betrugen in der Berichtsperiode CHF 24 Millionen (Vorjahr: CHF 30 Millionen). Der Beteiligungsbuchwert blieb im Berichtsjahr unverändert bei CHF 3216 Millionen.

Der Personalaufwand und der Betriebsaufwand erhöhten sich leicht auf CHF 16 Millionen (Vorjahr: CHF 15 Millionen). Die Steueraufwendungen betrugen CHF 32 Millionen (Vorjahr: CHF 0).