j
Zuletzt besuchte Seiten
EN R J (1)

Swiss Life will einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Belastung leisten. Darum hat das Unternehmen Ziele für die Betriebsökologie festgelegt, die in einer gruppenweit gültigen Weisung festgehalten sind. Gleichzeitig möchte das Unternehmen das Bewusstsein der Mitarbeitenden bezüglich Umwelt- und Klimaschutz weiter schärfen und setzte daher an verschiedenen Standorten auf Sensibilisierungsmassnahmen.

Neben der Reduktion der Treibhausgasemissionen im eigenen Betrieb integriert Swiss Life Umweltaspekte konsequent auch in der Vermögensverwaltung und im Immobilienmanagement (siehe Kapitel Verantwortungsbewusste Anlagetätigkeit).


Die Betriebsökologieziele der Swiss Life-Gruppe

Treibhausgas1

Swiss Life will die Treibhausgasemissionen bis ins Jahr 2021 um 10% reduzieren.

Strom1

Swiss Life will den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien in den Betriebsgebäuden steigern mit dem Ziel, den Anteil bis 2021 auf 100% zu erhöhen.

Fossile Brennstoffe

Swiss Life will den Einsatz von fossilen Energieträgern in den Betriebsliegenschaften im Rahmen der Investitionszyklen kontinuierlich reduzieren.

1 Das Ziel bezieht sich auf das Basisjahr 2016 pro FTE und umfasst die Scopes 1,2 und 3.

Kennzahlen zur Betriebsökologie

Die Umweltdaten zur Betriebsökologie werden jährlich nach dem weltweit anerkannten Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU) erhoben. Durch die jährliche Erhebung der Daten sieht Swiss Life, wo Fortschritte erzielt wurden, wo Risiken bestehen und wo Massnahmen ergriffen werden müssen. Die VfU-Kennzahlen sind konform mit den internationalen Standards des Greenhouse Gas Protocol (Scope 1, 2 und 3) und damit auch mit dem CDP (Carbon Disclosure Project). Die Datenerhebung, -auswertung und -analyse findet gruppenweit statt. An allen grösseren Standorten von Swiss Life gibt es Umweltbeauftragte und die einzelnen Divisionen arbeiten eng zusammen. Im Zuge der 2018 angestossenen umfassenden Professionalisierung der Betriebsökologie hat sich Swiss Life auch zum Ziel gesetzt, die Datenqualität kontinuierlich zu verbessern und den Anteil an Hochrechnungen markant zu verringern.


Absolute Umweltkennzahlen1

20192018201720162
GESAMTENERGIEVERBRAUCH (IN MWH)51 69449 50047 81949 075
Strom (in MWh)32 57032 01131 55733 501
Wärme (in MWh)13 93715 93314 75913 965
Fernwärme/-kälte (in MWh)5 1871 5561 5031 609
ERNEUERBARER STROM (IN MWH)23 08015 89017 86813 905
Anteil erneuerbarer Strom (in %)71505742
GESCHÄFTSVERKEHR (IN MIO. KM)61.968.863.162.0
PAPIERVERBRAUCH (IN T)1 2289341 0311 084
Anteil Papier mit FSC-Label (in %)68666360
WASSERVERBRAUCH (IN M3)104 380100 94084 36173 677
ABFALLMENGE (IN T)1 1181 0091 1321 002
ABFALLRECYCLING (IN T)507542655613
Abfallrecycling (in %)45545861
TOTAL TREIBHAUSGASEMISSIONEN (IN T)23 65724 43622 78826 647
Treibhausgasemissionen Scope 1 (CO2-Äquivalente in t)6 5969 3418 6678 660
Treibhausgasemissionen Scope 2 (CO2-Äquivalente in t)4 8083 4392 9356 578
Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 (CO2-Äquivalente in t)11 40412 78011 60115 239
Treibhausgasemissionen Scope 3 (CO2-Äquivalente in t)12 25411 65611 18611 408

Relative Umweltkennzahlen pro Vollzeitstelle (FTE)1

20192018201720162
GESAMTENERGIEVERBRAUCH (IN KWH/FTE)5 5405 6145 8236 098
Strom (in KWh/FTE)3 4913 6313 8434 163
Wärme (in KWh/FTE)1 4941 8071 7971 735
Fernwärme/-kälte (in KWh/FTE)556176183200
ERNEUERBARER STROM (IN KWH/FTE)2 4741 8022 1761 728
GESCHÄFTSVERKEHR (IN KM/FTE)6 6347 8047 6867 709
PAPIERVERBRAUCH (IN KG/FTE)132106126135
WASSERVERBRAUCH (IN M3/FTE)1111109
ABFALLMENGE (IN KG/FTE)120114138125
ABFALLRECYCLING (IN KG/FTE)54618076
TOTAL TREIBHAUSGASEMISSIONEN (IN KG/FTE)2 5362 7712 7753 311
Treibhausgasemissionen Scope 1 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)7071 0591 0551 076
Treibhausgasemissionen Scope 2 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)515390357817
Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)1 2221 4491 4131 893
Treibhausgasemissionen Scope 3 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)1 3131 3221 3621 418

Die Swiss Life-Gruppe konnte 2019 ihre Treibhausgasemissionen um 3% senken. Dies wurde unter anderem durch eine Verringerung des Geschäftsverkehrs erreicht (–10%). Zudem konnte Swiss Life den Anteil Strom aus erneuerbaren Energien im Berichtsjahr um 21 Prozentpunkte steigern, was sich positiv auf die Treibhausgasbilanz auswirkte. Darüber hinaus wurde der Anteil fossiler Brennstoffe zugunsten von Fernwärme weiter reduziert. Der Gesamtenergieverbrauch stieg insgesamt leicht an, was sich auf den kalten Winter 2019 zurückführen lässt.


Schwerpunkte der Swiss Life-Gruppe und ihrer Divisionen

Swiss Life-Gruppe
  • 2019 hat Swiss Life eine Kollaborationssoftware eingeführt, die künftig die gruppenweite digitale Zusammenarbeit und den optimalen Einsatz der Ressourcen gewährleisten soll. Besprechungen können neu gruppenweit in virtuellen Räumen stattfinden und Informationen stehen in digitaler Form zur Verfügung. Davon verspricht sich Swiss Life für die kommenden Jahre unter anderem eine Reduktion der Treibhausgasemissionen aufgrund einer Reduktion der Geschäftsreisen und eine Senkung des Verbrauchs von Druck- und Notizmaterial.
Schweiz
  • In der Schweiz ist Swiss Life Mitglied des Energie-Modells Zürich und bezieht in den Betriebsgebäuden seit über zehn Jahren den Strom vollumfänglich aus erneuerbaren Energiequellen. Damit reduzierte das Unternehmen die jährlichen Treibhausgasemissionen um über 1300 Tonnen. Über das Energie-Modell verpflichtet sich Swiss Life, die Energieeffizienz am Standort Zürich bis 2020 um jährlich 1,76% zu verbessern.
  • Ihre Liegenschaft am Hauptsitz in Zürich betreibt Swiss Life praktisch CO2-neutral. Seit Beginn der 90er-Jahre wird das Gebäude mit Seewasser gekühlt. Vor rund vier Jahren wurde das System weiterentwickelt, damit über eine Seewasserleitung mit einer Wärmepumpe auch geheizt werden kann. Inzwischen werden über 95% des Heizbedarfs abgedeckt. Alle sanitären Einrichtungen an den beiden Standorten in Zürich sind mit wassersparenden Installationen ausgestattet. Damit spart Swiss Life jährlich rund drei Millionen Liter Wasser. Für die sanitären Anlagen wird zudem bereits seit 20 Jahren teilweise Regenwasser eingesetzt.
  • Alle Druck- und Kopiergeräte sind mit FSC-Papier ausgestattet, das aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft stammt. Auch bei Grossauflagen wie beim Kundenmagazin setzt Swiss Life auf FSC-Papier. In den beiden Betriebsliegenschaften in Zürich wurden im Berichtsjahr alle Geräte auf standardmässiges Doppelseitig- und Schwarzweissdrucken umgestellt und die separaten Drucker in den Büros wurden abgeschafft. Die im Berichtsjahr umgesetzten Massnahmen führten in den beiden Züricher Betriebsgebäuden bereits zu einer Papierreduktion von 25 Tonnen. Die Mitarbeitenden wurden zudem unter anderem über eine Sensibilisierungsaktion dazu angehalten, ihren Papierverbrauch möglichst gering zu halten.
  • Swiss Life will über ihre Betriebsökologie hinaus einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb gründete Swiss Life zusammen mit weiteren Schweizer Unternehmen 2008 die Klimastiftung Schweiz. Die Stiftung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Energieeffizienz zu steigern und die CO2-Emissionen zu verringern.
Frankreich
  • In Frankreich werden regelmässig Thementage organisiert, um die Mitarbeitenden für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Am Standort Roubaix wurden 2019 Recycling-Stationen eingerichtet und in den Hauptgebäuden in Levallois und Roubaix konnten im Berichtsjahr energetische Optimierungen umgesetzt werden.
Deutschland
  • In Deutschland wurden die zwei grossen Niederlassungen von Swiss Life in Hannover und in Garching bei München bereits mehrfach mit dem Ökoprofit-Siegel für aussergewöhnliches Engagement beim betrieblichen Umweltschutz auszeichnet. Das Siegel würdigt die Anstrengungen in Bezug auf die CO2-Reduktion und die Ressourcenschonung. An beiden Niederlassungen bezieht Swiss Life Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
  • Swiss Life Deutschland ist zudem bereits seit über zehn Jahren im Netzwerk der Klima-Allianz der Stadt Hannover vertreten und engagiert sich zusammen mit anderen Unternehmen für die Senkung des CO2-Ausstosses und für mehr Energieeffizienz im Stadtgebiet.
Swiss Life International
  • Die Standorte in Liechtenstein, Luxemburg, Grossbritannien, Österreich, Tschechien, Singapur und der Slowakei arbeiten in modernen, energieeffizienten Bürogebäuden. Mit fortlaufenden Digitalisierungsmassnahmen und optimierten Arbeitsplatznutzungen wird die Umweltbelastung in allen Bereichen stetig reduziert. Zu den wichtigen Massnahmen gehören die Reduktion des Papierverbrauchs und der Abfallerzeugung wie auch die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel.

CDP

Seit 2011 beteiligt sich die Swiss Life-Gruppe an der Umfrage des CDP (Carbon Disclosure Project). Das CDP ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation mit der weltweit grössten Erhebung von Unternehmensinformationen bezüglich Klimawandel. 2019 hat Swiss Life wie bereits im Vorjahr die Bewertung B– erhalten.

Mein Bericht

Die Seite wurde erfolgreich abgelegt.