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Verantwortung für die Umwelt

Die Swiss Life-Gruppe achtet die Umwelt und will ihren CO2-Fussabdruck kontinuierlich verkleinern. Dabei setzt Swiss Life neu auf gruppenweite Ziele für die Betriebsökologie.

Umwelt- und Klimaschutz

Swiss Life hat 2018 gruppenweite Ziele für die Betriebsökologie festgelegt. Mit dieser Massnahme will Swiss Life ihre Bemühungen verstärken, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Belastung zu leisten. Gleichzeitig möchte das Unternehmen das Bewusstsein der Mitarbeitenden bezüglich Umwelt- und Klimaschutz weiter schärfen und hat Massnahmen getroffen, um die Betriebsökologie und das Umweltmanagement im eigenen Betrieb zu stärken.

Die Betriebsökologieziele der Swiss Life-Gruppe

Übergeordnetes Ziel Betriebsökologie

Swiss Life legt in der Betriebsökologie ein Augenmerk auf den Klimaschutz und will ihren CO2- Fussabdruck kontinuierlich verkleinern.

Treibhausgas

Swiss Life will die Treibhausgasemissionen bis ins Jahr 2021 um 10% reduzieren.

Strom

Swiss Life will den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien in den Betriebsgebäuden steigern mit dem Ziel, den Anteil bis 2021 auf 100% zu erhöhen.

Fossile Brennstoffe

Swiss Life will den Einsatz von fossilen Energieträgern in den Betriebsliegenschaften im Rahmen der Investitionszyklen kontinuierlich reduzieren.

Kennzahlen zur Betriebsökologie

Die Umweltdaten zur Betriebsökologie werden jährlich nach dem weltweit anerkannten Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU) erhoben. Durch die jährliche Erhebung der Daten sieht Swiss Life, wo Fortschritte erzielt wurden, wo Risiken bestehen und wo Massnahmen ergriffen werden müssen. Die VfU-Kennzahlen sind konform mit den internationalen Standards des Greenhouse Gas Protocol (Scope 1, 2 und 3) und damit auch mit dem CDP (vormals Carbon Disclosure Project). Die Datenerhebung, -auswertung und -analyse findet gruppenweit statt. An allen grösseren Standorten von Swiss Life gibt es Umweltbeauftragte und die einzelnen Divisionen arbeiten eng zusammen.

Absolute Umweltkennzahlen

201820172016 1
GESAMTENERGIEVERBRAUCH (IN MWH)49 50047 81949 075
Strom (in MWh)32 01131 55733 501
Wärme (in MWh)15 93314 75913 965
Fernwärme/-kälte (in MWh)1 5561 5031 609
ERNEUERBARER STROM (IN MWH)15 89017 86813 905
Anteil erneuerbarer Strom (in %)505742
GESCHÄFTSVERKEHR (IN MIO. KM)68.863.162.0
PAPIERVERBRAUCH (IN T)9341 0311 084
Anteil Papier mit FSC-Label (in %)666360
WASSERVERBRAUCH (IN M3)100 94084 36173 677
ABFALLMENGE (IN T)1 0091 1321 002
ABFALLRECYCLING (IN T)542655613
Abfallrecycling (in %)545861
TOTAL TREIBHAUSGASEMISSIONEN (IN T)24 43622 78826 647
Treibhausgasemissionen Scope 1 (CO2-Äquivalente in t)9 3418 6678 660
Treibhausgasemissionen Scope 2 (CO2-Äquivalente in t)3 4392 9356 578
Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 (CO2-Äquivalente in t)12 78011 60115 239
Treibhausgasemissionen Scope 3 (CO2-Äquivalente in t)11 65611 18611 408


Relative Umweltkennzahlen pro Vollzeitstelle (FTE)

201820172016 1
GESAMTENERGIEVERBRAUCH (IN KWH/FTE)5 6145 8236 098
Strom (in KWh/FTE)3 6313 8434 163
Wärme (in KWh/FTE)1 8071 7971 735
Fernwärme/-kälte (in KWh/FTE)176183200
ERNEUERBARER STROM (IN KWH/FTE)1 8022 1761 728
GESCHÄFTSVERKEHR (IN KM/FTE)7 8047 6867 709
PAPIERVERBRAUCH (IN KG/FTE)106126135
WASSERVERBRAUCH (IN M3/FTE)11109
ABFALLMENGE (IN KG/FTE)114138125
ABFALLRECYCLING (IN KG/FTE)618076
TOTAL TREIBHAUSGASEMISSIONEN (IN KG/FTE)2 7712 7753 311
Treibhausgasemissionen Scope 1 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)1 0591 0551 076
Treibhausgasemissionen Scope 2 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)390357817
Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)1 4491 4131 893
Treibhausgasemissionen Scope 3 (CO2-Äquivalente in kg/FTE)1 3221 3621 418

Die Treibhausgasemissionen der Swiss Life-Gruppe nahmen 2018 bedingt durch die Akquisition neuer Gesellschaften um 7% zu. Pro Mitarbeitenden blieben die Emissionen jedoch stabil. Auch beim Energieverbrauch, beim Geschäftsverkehr und beim Wasserverbrauch nahmen die absoluten Verbräuche durch die geschäftliche Entwicklung zu, während die relativen Verbräuche pro Mitarbeitenden in der Regel stabil blieben. Beim Papierverbrauch hingegen zeigen sich auch bei Swiss Life die Auswirkungen der Digitalisierung. Er nahm in den letzten Jahren kontinuierlich ab: 2018 absolut um 10% und pro Mitarbeitenden um 16% im Vergleich zum Vorjahr.

Lokale Initiativen und Schwerpunkte

Schweiz

In der Schweiz ist Swiss Life Mitglied des Energie-Modells Zürich und bezieht in den Betriebsgebäuden seit über zehn Jahren den Strom vollumfänglich aus erneuerbaren Energiequellen. Damit reduzierte das Unternehmen die jährlichen THG-Emissionen um über 1300 Tonnen. Über das Energie-Modell verpflichtet sich Swiss Life, die Energieeffizienz am Standort Zürich bis 2020 um jährlich 1,76% zu verbessern. Swiss Life betreibt ihre Liegenschaft am Hauptsitz praktisch CO2-neutral. Seit Beginn der 90er-Jahre wird das Gebäude mit Seewasser gekühlt. Vor rund drei Jahren wurde das System weiterentwickelt, damit über eine Seewasserleitung mit einer Wärmepumpe auch geheizt werden kann. Inzwischen wird über 95% des Heizbedarfs abgedeckt. Alle sanitären Einrichtungen an den beiden Standorten in Zürich sind mit wassersparenden Installationen ausgestattet. Mit diesen Massnahmen spart Swiss Life in der Schweiz jährlich rund drei Millionen Liter Wasser. Zudem wird bereits seit 1999 für die sanitären Anlagen teilweise Regenwasser eingesetzt. Alle Drucker und Kopiergeräte sind mit FSC-Papier ausgestattet, das aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft stammt. Die Mitarbeitenden werden dazu angehalten, ihren Papierverbrauch möglichst gering zu halten.

Swiss Life will über ihre Betriebsökologie hinaus einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb gründete Swiss Life zusammen mit weiteren Schweizer Unternehmen 2008 die Klimastiftung Schweiz. Die Stiftung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Energieeffizienz zu steigern und die CO2-Emissionen zu verringern.

Frankreich

In Frankreich finden regelmässig Thementage statt, die zum Ziel haben, die Mitarbeitenden für den Umweltschutz zu sensibilisieren. 2018 wurden die Mitarbeitenden motiviert, an Aktionen rund um das Thema Mülltrennung teilzunehmen.

Der grösste Anteil Treibhausgasemissionen fällt in Frankreich nach wie vor bei den Geschäftsreisen an. 2018 wurde darum eine Mitarbeiterumfrage zum Thema durchgeführt, deren Erkenntnisse von Arbeitsgruppen ausgewertet und in Massnahmenvorschläge umgewandelt wurden. So sprachen sich die Arbeitsgruppen beispielsweise dafür aus, künftig noch stärker auf Videokonferenzen und «Mobile Office» zu setzen, und schlugen vor, den Anteil umweltfreundlicher Fahrzeuge in der eigenen Fahrzeugflotte zu vergrössern. Die vorgeschlagenen Massnahmen werden 2019 genauer analysiert und wo möglich umgesetzt.

Im November 2018 hat Swiss Life in Frankreich in allen Betriebsliegenschaften zudem auf 100% Strom aus erneuerbaren Energiequellen umgestellt (Vorjahr: 0%).

Deutschland

In Deutschland wurden die zwei grossen Niederlassungen von Swiss Life in Hannover und in Garching bei München bereits mehrfach mit dem Ökoprofit-Siegel für aussergewöhnliches Engagement beim betrieblichen Umweltschutz auszeichnet. Das Siegel würdigt die Anstrengungen in Bezug auf die CO2-Reduktion und die Ressourcenschonung. An beiden Niederlassungen bezieht Swiss Life Ökostrom.

Swiss Life Deutschland ist zudem bereits seit über zehn Jahren im Netzwerk der Klima-Allianz der Stadt Hannover vertreten und engagiert sich zusammen mit anderen Unternehmen für die Senkung des CO2-Ausstosses und für mehr Energieeffizienz im Stadtgebiet.

Corpus Sireo, eine deutsche Gesellschaft von Swiss Life Asset Managers, stellt nach und nach ihre Betriebsliegenschaften auf 100% Strom aus erneuerbaren Energien um. Darüber hinaus setzt das Unternehmen und auf Massnahmen im Fuhrpark, die zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz beitragen.

Swiss Life International

Bei Swiss Life International mit Standorten in Liechtenstein, Luxemburg, Grossbritannien, Österreich, Tschechien und Singapur arbeiten alle Bereiche in modernen, energieeffizienten Bürogebäuden. Eine optimale Arbeitsplatznutzung und Digitalisierungsmassnahmen dienen dazu, die Umweltbelastung stetig zu reduzieren. Die Mitarbeitenden werden sensibilisiert, Papierverbrauch und Abfallerzeugung möglichst gering zu halten. Ausserdem wird zur Förderung des öffentlichen Verkehrs die Anzahl Parkplätze begrenzt, um auch so einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten.

CDP

Seit 2011 beteiligt sich die Swiss Life-Gruppe an der Umfrage des CDP (vormals Carbon Disclosure Project). Das CDP ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation mit der weltweit grössten Erhebung von Unternehmensinformationen bezüglich Klimawandel. Für ihre Transparenz erhielt Swiss Life bereits bei der ersten Einreichung 70 von 100 Indexpunkten (Climate Disclosure Score). 2018 hat Swiss Life die Bewertung B– erhalten und sich im Vergleich zum Vorjahr folglich leicht verbessert (Vorjahr: C).

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