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Verantwortung für die Mitarbeitenden

Der Erfolg von Swiss Life basiert auf der Kompetenz und der Leistung der Mitarbeitenden. Swiss Life will auf dem Arbeitsmarkt die am besten geeigneten Mitarbeitenden finden, sie für das Unternehmen begeistern, im Unternehmen halten und in ihrer Weiterentwicklung unterstützen.

Der Unternehmenszweck von Swiss Life, Menschen dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, bildet auch den Rahmen für die leistungsorientierte Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens. Darauf aufbauend bietet Swiss Life ihren Mitarbeitenden und Führungskräften eine Arbeitsumgebung, in der sie selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln und in jeder Lebensphase ihren beruflichen Werdegang und ihre Weiterentwicklung gestalten können.

Das erfolgreiche Führungs- und Kommunikationsverhalten ist in den Personalführungskompetenzen der Swiss Life-Gruppe festgehalten. Führung und Kommunikation bedeuten, in der täglichen Arbeit Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu schaffen, Richtung und Perspektiven aufzuzeigen und gemeinsam Ziele in die Tat umzusetzen.

Swiss Life hat 2018 ihre Verhaltensgrundsätze überarbeitet. Einer der Schwerpunkte liegt auf der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden – Themen, die auch von den Mitarbeitenden selbst eingefordert werden. Die Führungskräfte schenken ihren Mitarbeitenden Vertrauen, übertragen Verantwortung und Kompetenzen und fördern selbständiges Arbeiten und Handeln. Die daraus resultierende Handlungsautonomie wirkt sich positiv auf das Engagement der Mitarbeitenden aus und fördert die Innovationskraft.

Folgende Verhaltensgrundsätze gelten ab Januar 2019 für alle Mitarbeitenden der Swiss Life-Gruppe:

  • Ich denke konsequent aus Sicht der Kunden.
  • Ich arbeite im Interesse des Unternehmens wirkungsvoll mit andern zusammen.
  • Ich handle wirtschaftlich und zielorientiert.
  • Ich arbeite engagiert und flexibel.
  • Ich bilde Vertrauen durch Zuhören und offene Kommunikation.
  • Ich entwickle mich stetig weiter.

Für die Führungskräfte gelten ab Januar 2019 folgende Grundsätze:

  • Ich denke und handle vorbildlich im Interesse des Unternehmens.
  • Ich schaffe Sinn und Verständnis im Kontext des Unternehmenszwecks.
  • Ich vertraue meinen Mitarbeitenden.
  • Ich fördere eine wertschätzende Zusammenarbeit.
  • Ich fördere die Entwicklung meiner Mitarbeitenden.
  • Ich setze und erreiche anspruchsvolle Ziele.

Um Führungskräfte und Mitarbeitende optimal zu unterstützen, gelten gruppenweit standardisierte Prozesse.

Die Führungsprozesse von Swiss Life im Überblick:

  • Mitarbeitergespräche mit allen Mitarbeitenden
  • Leistungsbeurteilungen mit sämtlichen Mitarbeitenden (Zielvereinbarungen und -beurteilung)
  • Entwicklungsgespräche und Massnahmen
  • Entscheide über Salär und Beförderungen
  • Strategie- und werteorientiertes Verhalten – beschrieben im gruppenweit gültigen Kompetenzmodell
  • Beurteilung und Management der Personalrisiken

Neuzugänge nach Geschlecht pro Segment

Anzahl per 31.12.2018Männerin %Frauenin %
Schweiz19869.28830.8
Frankreich16047.217952.8
Deutschland13254.810945.2
International10543.413756.6
Asset Managers19849.919950.1
Übrige233.3466.7
TOTAL79552.671647.4

Abgänge nach Geschlecht pro Segment

Anzahl per 31.12.2018Männerin %Frauenin %
Schweiz18874.66425.4
Frankreich17148.318351.7
Deutschland11451.310848.7
International10946.612553.4
Asset Managers13145.315854.7
Übrige266.7133.3
TOTAL71552.863947.2

Engagement der Mitarbeitenden

Die Swiss Life-Gruppe führt in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Forschungsinstitut1 regelmässig Mitarbeiterumfragen durch. Die letzte Befragung fand 2017 statt. Die Teilnahmequote lag bei 87% (+1 Prozentpunkt im Vergleich zur Umfrage 2015). Das Engagement der Mitarbeitenden in der Swiss Life-Gruppe ist mit 86% überdurchschnittlich hoch (+1 Prozentpunkt im Vergleich zu 2015) und der Wert liegt 14 Prozentpunkte höher als beim externen Benchmark «Finanzindustrie in Europa».

Initiative «Berufsleben aktiv gestalten»

Swiss Life engagiert sich seit 2016 öffentlich rund um die Thematik des «selbstbestimmten Lebens». In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen in den letzten drei Jahren die gruppenweite Initiative «Berufsleben aktiv gestalten» vorangetrieben. Ziel der Initiative ist es, die Mitarbeitenden dabei zu unterstützen, ihr Berufsleben über alle beruflichen Lebensphasen hinweg optimal zu gestalten. Hierfür wurden drei Erfolgsfaktoren festgelegt: «Arbeitsmarktfähigkeit durch stetige Weiterentwicklung sichern», «Vielfalt wertschätzen und nutzen» und «Arbeitsfähigkeit langfristig erhalten». Mit diesen drei Schwerpunkten wird sichergestellt, dass die individuellen Ressourcen der Mitarbeitenden gestärkt werden. Gleichzeitig sollen die unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnisse während der verschiedenen Phasen des Berufs- und des Privatlebens berücksichtigt werden und in Einklang stehen. Swiss Life stellt sich somit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt. Am Standort Schweiz wurden bis Ende 2018 plangemäss sämtliche Massnahmen der Initiative implementiert. Auch in den Divisionen ist die Umsetzung bereits weit fortgeschritten. Zu den Massnahmen zählen beispielsweise:

«Arbeitsmarktfähigkeit durch stetige Weiterentwicklung sichern»

  • Kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden aller Alterskategorien
  • Systematische Karriereanalysen und Standortbestimmungen für Mitarbeitende jeden Alters
  • Ermöglichung von Altersteilzeitarbeit

«Vielfalt wertschätzen und nutzen»

  • Angebot von flexiblen Arbeitszeit- und -ortmodellen
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Generationen
  • Kinderbetreuungsangebote sowie Unterstützungsangebote bei Pflege von Angehörigen

«Arbeitsfähigkeit langfristig erhalten»

  • Angebot von Time-out-Modellen
  • Vielfältige Angebote zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit
  • Sozialberatungsangebote
1 Ipsos (Suisse) SA, 2017

Aus- und Weiterbildung

Swiss Life investiert kontinuierlich in die interne und externe Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens stehen Mitarbeitenden, Fachspezialisten und Führungskräften Lernangebote zu Fachthemen offen, ergänzt durch Module zur Sozial- und Methodenkompetenz.

In Frankreich wurden beispielsweise alle Mitarbeitenden im Thema «Digitalisierung» geschult. Die Initiative, welche von der «Fédération française de l’assurance» initiiert wurde, zielt darauf ab, Mitarbeitende in der Verwendung digitaler Kommunikation zu schulen und ihnen Tipps und Tricks für das Arbeiten im digitalen Zeitalter zu vermitteln. Weil das Zertifikat, der sogenannte «Digital Passport», in der Industrie anerkannt ist, dient diese Massnahme auch der Erhaltung der Arbeitsmarktfähigkeit.

Swiss Life International hat 2018 an sämtlichen Standorten das Programm «Self-Career Management » eingeführt. Mit diesem Programm sollen die Mitarbeitenden für den kontinuierlichen Wandel in Bezug auf die fachlichen Anforderungen sensibilisiert werden. Zu diesem Zweck werden regelmässig Assessments und Coachings mit zielführenden Beratungen durchgeführt, so dass sich die Mitarbeitenden zielgerichtet und eigenverantwortlich am Puls der Zeit weiterbilden können.

Jungen Mitarbeitenden mit Potenzial werden vielseitige Berufsausbildungen, Berufslehren, Praktika, Hochschulabsolventen-Programme und kombinierte universitäre Abschlüsse ermöglicht. Im Schnitt nehmen jährlich rund 350 Mitarbeitende (Lernende und Praktikanten) an einem der angebotenen Bildungsgänge teil. Die Swiss Life-Gruppe stellt mit dieser Massnahme einen Teil des künftigen Führungs- und Fachkräftebedarfs sicher. Die Rate der Übertritte in ein weiterführendes Anstellungsverhältnis liegt im Schnitt bei 80%.

Die gruppenweiten Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung belaufen sich im Schnitt auf CHF 28 Millionen (inklusive rund CHF 9,5 Millionen für Personal in Ausbildung), was einem jährlichen Betrag von rund CHF 2080 pro Mitarbeitenden entspricht. Im Verhältnis zum Personalaufwand betragen die Ausbildungsausgaben circa 2%. Die Investitionen fliessen gezielt in ein vielfältiges, bedarfsorientiertes Bildungsangebot.

In Ergänzung zu den klassischen Weiterbildungsoptionen werden Lerninhalte auch über eine digitale Plattform angeboten, so dass sich Führungskräfte und Mitarbeitende orts- und zeitunabhängig weiterbilden können. Die Plattform erlaubt einen raschen Zugriff auf standardisierte Führungsprozesse, kompetenzorientierte Weiterbildung und weitere Themen rund um die Sozial- und Methodenkompetenz. In Ergänzung dazu setzt Swiss Life auf massgeschneiderte Trainings, Beratungen und Coachings.

Talententwicklung

Nachwuchskräfte werden bei Swiss Life gezielt gefördert. So werden jährlich Mitarbeitende mit einem hohen Leistungsausweis und grossem Potenzial für ein Talentprogramm nominiert. Die Initiative unterstützt die Bemühungen, interne Karrierepfade anzubieten, sei es in Führungs-, Projektmanagement- oder Fachspezialistenfunktionen. Dies legt den Grundstein, um Schlüsselpositionen mit qualifiziertem Nachwuchs aus den eigenen Reihen besetzen zu können.

In den so genannten Talent-Pools der einzelnen Divisionen werden die künftigen Führungskräfte der ersten und der zweiten Führungsstufe (Team- und Abteilungsleiter) sowie Projektleiter und Fachspezialisten in Ausbildungsmodulen und Projektarbeiten auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet.

Das Key Persons Programme (KPP) richtet sich an Führungskräfte, Fachspezialisten und Projektleiter der Swiss Life-Gruppe, die sich bereits in einer Schlüsselfunktion befinden oder das Potenzial für eine solche Funktion aufweisen. Ziel des gruppenweiten Programms ist es, die Teilnehmenden zu Schlüsselpersonen zu entwickeln, die fähig und willens sind, die Zukunft des Unternehmens im eigenen Einflussbereich mitzugestalten und ihrer Rolle als Entscheidungsträger gerecht zu werden. Das Programm leistet zudem einen Beitrag zur Personal- und Nachfolgeplanung. In einem Zeitraum von zwölf Monaten gewinnen die Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die wichtigsten Geschäftsbereiche der Swiss Life-Gruppe, erhalten und geben neue Impulse und übertragen Gelerntes in ihre tägliche Arbeit. Die vier Schwerpunktthemen im KPP lauten wie folgt:

  • Personalführung und Kommunikation
  • Finanzen
  • Innovation
  • Unternehmensstrategie

Die Alumni und die Teilnehmenden des laufenden Key Persons Programme treffen sich jährlich anlässlich des «Shaping the Future Day». An dieser Tagung werden die Strategie sowie der Stand der Umsetzung des laufenden Unternehmensprogramms vertieft und gemeinsam mit der Konzernleitung diskutiert.

Wohlbefinden

Gegenseitiger Respekt ist die Voraussetzung für ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen. Das persönliche Wohlbefinden, zu welchem die Aspekte Diversität und Inklusion, Work-Life-Balance, gegenseitiger Respekt, Arbeitspensum und Klima am Arbeitsplatz zählen, war auch Thema der letzten Mitarbeiterumfrage, die 2017 durchgeführt wurde. 83% der Mitarbeitenden bewerteten diese Faktoren insgesamt als positiv. Dieser Wert liegt 11 Prozentpunkte höher als beim externen Benchmark «Finanzindustrie in Europa».

Auch Gleichbehandlung und Diskriminierungsfreiheit werden bei Swiss Life glaubwürdig im Alltag gelebt. 89% der Mitarbeitenden sagen, sie fühlen sich im Team sehr respektiert (+3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2015). Dieser Wert liegt um 12 Prozentpunkte höher als beim externen Benchmark «Finanzindustrie in Europa».

Swiss Life beschäftigt eine Vielzahl von Fachspezialisten, die über ein hohes branchenspezifisches Wissen und Können verfügen. Sowohl Führungskräfte als auch Fachspezialisten sind bei Swiss Life von grosser Bedeutung für den Unternehmenserfolg.

Die Frauen- und Männerförderung im Rahmen von Diversity-Aktivitäten widerspiegeln sich folglich nicht nur in den Führungs-, sondern auch in den Fachkarrieren.

Im gruppenweit gültigen Code of Conduct sind die Prinzipien der Zusammenarbeit in der Swiss Life-Gruppe festgehalten. Swiss Life bietet den Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld, das von Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Dazu gehört auch, dass weder Mobbing noch Diskriminierung aufgrund von Rasse, Geschlecht, Religion, Glaubensbekenntnis, nationaler Herkunft, Invalidität, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, Familienstand, politischen Ansichten oder anderen Merkmalen toleriert werden.

Das für alle Mitarbeitenden gültige Swiss Life-Kompetenzmodell findet in den gruppenweit etablierten Managementprozessen Anwendung. Es wurde 2018 umfassend überarbeitet und aktualisiert. Im Kompetenzmodell ist u. a. das verantwortungsvolle Verhalten in Bezug auf die Einhaltung von Compliance-Standards, Gesetzen, Risiken u. Ä. festgehalten. Die Mitarbeitenden werden regelmässig über die gesetzlichen Anforderungen informiert und geschult, um integres und rechtskonformes Verhalten zu fördern und sicherzustellen. Swiss Life verfügt über etablierte Managementprozesse und informelle Beschwerdekanäle (z. B. eine durch Dritte geführte Ombudsstelle), bei denen Diskriminierungsfälle oder Beschwerden gemeldet und behandelt werden können.

Faire, diskriminierungsfreie Anstellungspraxis

In Übereinstimmung mit dem geltenden nationalen und internationalen Recht verfolgt die Swiss Life-Gruppe eine faire und diskriminierungsfreie Anstellungspraxis. Ausschlaggebend für eine Anstellung oder Beförderung sind ausschliesslich die Fähigkeiten, Kompetenzen und Potenziale in Abstimmung mit dem Anforderungsprofil der entsprechenden Stelle. Eine faire und gleichberechtigte Entlöhnung aller Mitarbeitenden wird durch die gruppenweit gültige Group Compensation Policy gewährleistet. In allen Ländergesellschaften verfügt Swiss Life seit Jahren über Prozesse und Instrumente, mit denen die Lohngleichstellung zwischen Mann und Frau überprüft und sichergestellt werden kann. In der Schweiz wird zur Überprüfung der Gleichbehandlung beispielsweise die Software Logib vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann eingesetzt. Die diesjährige Überprüfung mit Einbezug der Personalkommission hat ergeben, dass die analysierten Funktionsgruppen keine signifikanten Abweichungen aufweisen.

Mitarbeitende nach Anstellungsart

Total 9298 per 31.12.2018     
Männerin %Frauenin %Total in %
Mitarbeitende Vollzeit4 596593 1744184
Mitarbeitende Teilzeit345221 1837816
Unbefristete Arbeitsverträge4 171464 8325497
Temporäre Arbeitsverträge10335192653

Gesundheit und Sicherheit

Die Swiss Life-Gruppe ist bestrebt, ein sicheres und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu gewährleisten und zu erhalten. Die allgemeinen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken aufgrund der Arbeit sind in einem Dienstleistungsunternehmen wie Swiss Life verhältnismässig gering. Die Rahmenbedingungen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind durch die lokalen Regulatorien aller Swiss Life-Gesellschaften gegeben. Darüber hinaus setzen alle Gesellschaften Massnahmen und Initiativen um, die der Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeitenden dienen.

Arbeitssicherheit und betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Sicherheit am Arbeitsplatz (Ausstattung, Arbeitsgeräte, Arbeitsanweisungen) wird kontinuierlich überprüft und an sich verändernde Anforderungen angepasst.

Gute Arbeitsbedingungen beeinflussen die Gesundheit der Mitarbeitenden. Swiss Life unterstützt dies gezielt, indem sie auf eine ganzheitliche Arbeitsgestaltung achtet, eine Anforderungsvielfalt ermöglicht, soziale Interaktionen fördert sowie Autonomie, Handlungsspielräume, Lernund Entwicklungsmöglichkeiten bietet, die Sinnhaftigkeit sicherstellt und die Mitarbeitenden bzw. ihre Beiträge und Leistungen wertschätzt.

Die Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit, für eine gesunde Anwesenheit und zur Verhinderung von Erwerbsunfähigkeit der Mitarbeitenden stützen sich auf drei Pfeiler:

  • Prävention
  • Frühe Intervention
  • Reintegration

Alle Mitarbeitenden der Swiss Life-Gruppe haben Zugriff auf ein Onlineangebot bestehend aus Textinhalten, Kurzvideos, Checklisten und Lernprogrammen zum Thema «Gesundheit und Wohlbefinden», das sie zeit- und ortsunabhängig nutzen können. Die Themenpalette der Onlineplattform gliedert sich in drei Gruppen: Sinnhaftigkeit, Umgang mit Stress und Umgang mit anderen (Vorgesetzten, Kollegen).

Zusätzlich bieten die Konzernbereiche in Zusammenarbeit mit ihren Sozialpartnern weitere Leistungen in den Sparten Bewegung und Sport, Massagen und Therapien, Ruheräume und Beratungen aller Art wie Ernährungs- und Sozialberatung sowie Prävention an.

Sozialpartnerschaft

Arbeitnehmerschaft und Konzernleitung pflegen einen engen Kontakt. Seit 1996 verfügt Swiss Life über einen Europäischen Betriebsrat (gemäss den EU-Richtlinien 94/45/EG und 2009/38/EG).

Das neunköpfige Gremium «Europa Forum» mit Repräsentanten aus vier Ländern trifft sich regelmässig mit Vertretern der Konzernleitung in ordentlichen und ausserordentlichen Sitzungen. Das Gremium beschäftigt sich mit der transnationalen Information und Konsultation zu Themen, die alle Swiss Life-Mitarbeitenden betreffen. Die Schwerpunkte 2018 waren: Strategie 2021, Personalführung, Digitalisierung und Qualifizierung der Mitarbeitenden, das neue Kompetenzmodell, Leistungsmessung, Mitarbeiterbefragung, Gehälter, Erhaltung der Marktfähigkeit der Mitarbeitenden, Diversity und Inklusion, Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.

Darüber hinaus verfügt Swiss Life auf der Grundlage gesetzlicher Anforderungen in zahlreichen Ländern über lokale Arbeitnehmervertretungen.

Anzahl unterzeichneter Abkommen

Schweiz

Swiss Life Schweiz

  • Die Vereinbarung betreffend die vereinfachte Erfassung der Arbeitszeit, die am 1. April 2016 in Kraft trat, wurde beim jährlich stattfindenden Review formell zur Fortsetzung bestätigt.
  • 2018 arbeitete die Personalkommission erneut an verschiedenen Teilprojekten der Initiative «Berufsleben aktiv gestalten» mit.
  • Die Personalkommission stellte im Rahmen der Salärrevision 2019 an die Geschäftsleitung einen formellen Antrag auf eine Erhöhung der Lohnsumme.
  • Das Reglement der Personalkommission Swiss Life AG für den Standort Schweiz wurde auf Antrag der Personalkommission in einigen Punkten inhaltlich konkretisiert und entsprechend angepasst. Es tritt per 1. Januar 2019 in Kraft.
  • Die Personalkommission gab den Anstoss zur Überarbeitung und Erweiterung der Weisung zum Nichtraucherschutz (Inkrafttreten: 1. Januar 2019), regte bauliche Massnahmen an, um die Raucherzonen klarer abzugrenzen, und unterstützte eine Sensibilisierung der Mitarbeitenden für das Thema.
Frankreich

Swiss Life Frankreich
2018 wurden insgesamt 13 Vereinbarungen geschlossen:

  • Drei jährliche Lohnverhandlungen 2018 (NAO): Lohnvereinbarungen
  • Vereinbarung über die elektronische Stimmabgabe
  • Dritter Nachtrag zur Hotline-Vereinbarung, um den besonderen Bedürfnissen von Customer Services Rechnung zu tragen
  • Nachtrag zur Vereinbarung über die Gewerkschaftsrechte
  • Vereinbarung über die Rückerstattung von Gesundheitskosten
  • Vereinbarung über die Gewinnverteilung
  • Vereinbarung über die Funktionsweise der Personalvertretungsorgane
  • Vereinbarung über die Gewerkschaftsrechte
  • Vereinbarung über die Anerkennung einer wirtschaftlichen und sozialen Einheit (UES)
  • Vorwahlvereinbarung

Asset Managers Frankreich
Swiss Life Asset Management SA

  • Mobile-Office-Vereinbarung

Swiss Life Real Estate Management SA

  • Vereinbarung über die Gewinnverteilung
  • Bestätigung der Personalkommission
Deutschland

Swiss Life Deutschland

  • Im Frühjahr 2018 fanden in Deutschland turnusgerecht die Neuwahlen für die jeweiligen Betriebsratsgremien statt.
  • Neben diversen Anpassungen der Betriebsvereinbarungen aufgrund der DSGVO hat sich der Betriebsrat im Gesundheitsmanagement stark engagiert und baut im Gesundheitsteam in Kooperation mit der Personalabteilung das umfangreiche Portfolio an Gesundheitsaktionen weiter aus.
  • Im Rahmen der Entlohnungsgrundsätze wurden die Gehaltsanpassungen zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber neu verhandelt. Sowohl der Kostenfaktor als auch die Lohnanpassung aufgrund der Lebenshaltungskosten spiegeln sich im Verhandlungsergebnis wider.
  • Mit dem Programm VertriebsWerk im Intermediärvertrieb wird den strategischen Herausforderungen der Zukunft Rechnung getragen. Für die Umsetzung der Massnahmen war der Abschluss eines Interessenausgleichs und Sozialplans nötig. Dieser wurde von den Parteien konstruktiv und mit Blick auf die jeweiligen Bedarfe verhandelt und umgesetzt.

Asset Managers Deutschland
2018 wurden für die Gesellschaften Swiss Life Asset Management GmbH und Swiss Life Invest die folgenden Betriebsvereinbarungen abgeschlossen:

  • Mobiles Arbeiten
  • Teamportfolio
  • Berechnung der variablen Vergütung (Bonuszahlung) für 2017
  • Grundgehaltsanpassungsprozess für nicht leitende aussertarifliche Mitarbeitende

Corpus Sireo
Betriebsvereinbarungen 2018:

  • Regelung der Arbeitszeit bei Corpus Sireo
  • Umgang mit Arbeitszeitregelungen aus Alt-Verträgen vor dem 1. Juli 2017
  • Mobiles Arbeiten
  • Zusätzliche Rahmenbedingungen zu Arbeitsverhältnissen bei Corpus Sireo
  • Freiwillige betriebliche Sozialleistungen – Spendit Card
  • Projektzeiterfassung MITE
  • Einsatz und Nutzung des «Competence Booster» bei Corpus Sireo
  • Rahmenbetriebsvereinbarung IT
Luxemburg

Swiss Life Luxemburg
In der luxemburgischen Finanzbranche, einschliesslich des Versicherungssektors, werden Lohnvereinbarungen auf Branchenebene vereinbart. Im Juni 2018 wurde ein neues Abkommen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern unterzeichnet. Bei den jüngsten Verhandlungen standen zwei von beiden Parteien getragene Ziele im Zentrum:

  • Aufrechterhaltung der Wettbewerbsposition des luxemburgischen Versicherungssektors im Arbeitsmarkt, insbesondere in Zeiten, in denen Finanzinstitute aufgrund des Brexit beschlossen haben, ihre Tätigkeit nach Luxemburg zu verlegen oder nach Luxemburg zu expandieren
  • Sicherstellung angemessener Investitionen in die Umschulung von Versicherungsmitarbeitenden und Anpassung der Kompetenzen an die künftigen Arbeitsplatzanforderungen

Asset Managers Luxemburg
Der Personalausschuss von Swiss Life Fund Management (LUX) S.A. hat im Jahr 2018 insgesamt sechs Mal getagt. In drei dieser Meetings fand ein Austausch mit der Geschäftsleitung statt. Zusätzlich hat der Personalausschuss mehrere Mitarbeiterveranstaltungen organisiert. 2018 wurden keine formalen Vereinbarungen zwischen Personalausschuss und Geschäftsleitung abgeschlossen.

Anzahl Betriebsratsmitglieder, aufgeteilt nach Vollzeit und Teilzeit

Schweiz

Swiss Life Schweiz
9 Mitglieder; die Präsidentin ist bis zu 20%, die Vizepräsidentin bis zu 15% und die Mitglieder sind bis zu 10% für Personalkommissionsarbeit freigestellt.

Frankreich

Swiss Life Frankreich
61 Mitglieder mit Teilzeitpensum

Swiss Life Asset Managers Frankreich

Swiss Life Asset Management SA
Insgesamt 6 Mitglieder seit 10. März 2016, wovon keine Person freigestellt ist

Swiss Life Real Estate Management SA
11 Mitglieder seit 27. April 2018, wovon keine Person freigestellt ist

Deutschland

Swiss Life Deutschland
Der Betriebsrat Innendienst (zuständig für die Niederlassung für Deutschland in Garching sowie die Betriebe der Swiss Life Partner GmbH und der Schweizer Leben PensionsManagement GmbH) setzt sich wie folgt zusammen:

  • 11 Mitglieder, davon ist die Betriebsratsvorsitzende zu 100% für die Betriebsratstätigkeit freigestellt.
  • Der Betriebsrat Aussendienst ist zuständig für den Intermediärvertrieb der Niederlassung und setzt sich wie folgt zusammen:

  • 7 Personen, wovon keine Person freigestellt ist
  • Der Gesamtbetriebsrat als übergeordnetes Organ aller Betriebe besteht aus 5 Personen (2 Vertreter Betriebsrat Innendienst, 2 Vertreter Betriebsrat Aussendienst, 1 Vertreter von Schwerbehinderten). Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende ist ebenfalls Vorsitzende des Betriebsrats Innendienst, Mitglied im Wirtschaftsausschuss sowie die Ländervertreterin im Europa Forum.

    Asset Managers Deutschland

  • Im März 2018 haben die Belegschaften der Swiss Life Asset Management GmbH und von Swiss Life Invest einen eigenen Betriebsrat bestehend aus 3 Betriebsratsmitgliedern gewählt. Alle Mitglieder arbeiten ohne Freistellung.
  • Corpus Sireo

  • Der Betriebsrat der Corpus Sireo Real Estate GmbH besteht aus 11 Mitgliedern, davon 1 Mitglied mit 100%iger Freistellung (Betriebsratsvorsitzende), alle anderen Mitglieder ohne Freistellung.
Luxemburg

Swiss Life Luxemburg
Die Anzahl Arbeitnehmervertreter und die für ihre Arbeit benötigte Zeit sind direkt proportional zur Anzahl Mitarbeitender. Im Bereich Global Solutions in Luxemburg besteht die künftige Personalvertretung aus 5 ordentlichen Vertretern und 5 Stellvertretern. Den Arbeitnehmervertretern stehen pro Woche 16 Stunden für die Ausübung ihres Mandats zur Verfügung.

Das Team von Swiss Life Products in Luxemburg hat die Schwelle von 15 Mitarbeitenden erreicht und wird deshalb im Jahr 2019 seine eigene Personalvertretung wählen.

Asset Managers Luxemburg

Der Personalausschuss von Swiss Life Fund Management (LUX) S.A. besteht aus 2 aktiven Delegierten, 2 stellvertretenden Delegierten sowie einem Sicherheitsdelegierten. Alle Delegierten arbeiten ohne Freistellung.