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Corporate Responsibility bei Swiss Life

Swiss Life nimmt ihre unternehmerische Verantwortung ernst, sei es in der Geschäftstätigkeit, in ihrer Rolle als Arbeitgeberin, als Teil der Gesellschaft oder in Bezug auf die Umwelt.

Wie wir unternehmerische Verantwortung verstehen

Haben Sie Anregungen oder Fragen zu Corporate Responsibility bei Swiss Life? Dann schreiben Sie uns an corporate.responsibility@swisslife.ch

Als Mitbegründerin der modernen Vorsorge sieht sich Swiss Life in der Pflicht, Verantwortung gegenüber den heutigen und kommenden Generationen wahrzunehmen. Darum beteiligt sich das Unternehmen aktiv an der öffentlichen Diskussion rund um ein längeres, selbstbestimmtes Leben und hat dieses Thema 2016 zum Leitthema gemacht.

Im Heimmarkt Schweiz ist Corporate Responsibility – unter dem Dach des unternehmensweiten Leitthemas des «längeren, selbstbestimmten Lebens» – in die Themenbereiche gesellschaftliche Engagements, «Berufsleben aktiv gestalten» sowie Ökologie und Nachhaltigkeit aufgegliedert. Zu allen Themen wird im Corporate-Responsibility-Report berichtet.


Die gesellschaftlichen Engagements im Heimmarkt Schweiz – wie auch ein Grossteil davon an allen grösseren Standorten im Ausland – sind mit dem Leitthema verknüpft und darauf ausgerichtet, Zuversicht und Selbstbestimmung zu fördern.

Im Rahmen des Programms «Berufsleben aktiv gestalten» setzt Swiss Life gruppenweit auf neue Arbeits- und Entwicklungsmodelle, die eine stetige Weiterentwicklung und Motivation der Mitarbeitenden über alle Lebensphasen hinweg gewährleisten sollen. Für Swiss Life bedeutet dies, dass sie ihre Mitarbeitenden über alle Berufsphasen hinweg optimal unterstützt, damit die Mitarbeitenden die Herausforderungen in der Berufswelt als Chance nutzen können. Hierfür fordert und fördert Swiss Life im Wesentlichen an allen Standorten drei Erfolgsfaktoren: Arbeitsmarktfähigkeit sichern, Vielfalt wertschätzen und nutzen und Arbeitsfähigkeit langfristig erhalten. Swiss Life will sich damit den Aufgaben der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt stellen.

Seit Anfang 2017 beschäftigen sich am Standort Schweiz Vertreter aus dem Asset Management, dem Umweltmanagement und der Unternehmenskommunikation verstärkt mit dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit. Das Projektteam hat in einem ersten Schritt den Status quo in allen Bereichen erhoben und daraus nächste Schritte abgeleitet. Zudem wurde das Thema in das bestehende CR-Framework aufgenommen.

Organisatorische Verankerung von Corporate Responsibility

Damit Swiss Life die Corporate-Responsibility-Aktivitäten planen und Fortschritte festhalten kann, wurde 2016 ein Steering Committee (STC) ins Leben gerufen. Dem STC Corporate Responsibility gehören neben allen am Standort Schweiz tätigen Konzernleitungsmitgliedern auch Vertreter von Human Resources und der Kommunikation an. Das STC trifft sich zweimal jährlich. Den Vorsitz des Gremiums hat der Group CEO.

Corporate-Responsibility-Beauftragte aus den Bereichen Group Communications, Public Affairs, Human Resources und eine Vertreterin der Stiftung «Perspektiven» von Swiss Life stellen in einem operativen Kernteam den Informationsaustausch in der Linie sicher, schlagen dem STC Massnahmen vor und setzen die Aufträge entsprechend in der Organisation um. 2017 sind, aufgrund der Integration von Ökologie und Nachhaltigkeit, zwei Vertreter aus dem Asset Management zum Kernteam gestossen.


Laufende Berichterstattung an die Anspruchsgruppen

Die jährliche Berichterstattung zum Thema Corporate Responsibility im Geschäftsbericht dient dazu, Transparenz zu schaffen und die Kommunikation mit den Anspruchsgruppen zu stärken. Zu den Anspruchsgruppen von Swiss Life gehören neben den Mitarbeitenden und Kunden u. a. die Investoren und Gesetzgeber sowie Vertreter von Medien, Politik und Verbänden. Sie alle sind entweder direkt oder indirekt von der Geschäftstätigkeit von Swiss Life betroffen. Mit allen Stakeholdern pflegt Swiss Life einen regelmässigen Austausch. Dieser Austausch stellt sicher, dass Swiss Life die Bedürfnisse und Erwartungen der Anspruchsgruppen kennt und auf Herausforderungen oder Veränderungen reagieren kann (G4–24, G4–25, G4–26, G4–27).



Berichterstattung gemäss europäischer CSR-Richtlinie

Der Corporate-Responsibility-Bericht der Swiss Life-Gruppe entspricht den Anforderungen der CSR-Richtlinie der EU. Im vorliegenden Corporate-Responsibility-Report berichtet Swiss Life über Umweltbelange (Seiten 85–87, 101–102, 123–125), Arbeitnehmerbelange (Seiten 85–87, 108–122), Sozialbelange (Seiten 84, 103–104) sowie über die Achtung der Menschenrechte (Seiten 82–83, 101–102) und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung (Seiten 94–95, 101–102). Auf den genannten Seiten finden sich auch Angaben zu den Konzepten und den damit verbundenen Ergebnissen sowie zu den Due- Diligence-Prozessen und zum Risikomanagement.


Berichterstattung nach dem Standard der Global Reporting Initiative

Der Nachhaltigkeitsbericht von Swiss Life erfüllt die Anforderungen der Global Reporting Initiative (GRI), eines Rahmenwerks für transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der Bericht zum Geschäftsjahr 2017 umfasst die Segmente Schweiz, Frankreich, Deutschland, International und Asset Managers und wurde in Übereinstimmung mit den GRI-G4-Richtlinien und branchenspezifischen Anforderungen für Finanzdienstleister (Financial Sector Supplements) gemäss der Option «Kern» umgesetzt. Ziel der GRI ist es einerseits, Unternehmen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) dabei zu unterstützen, den Schwerpunkt bei der Berichterstattung auf die für das Unternehmen und ihre Stakeholder relevanten Punkte zu setzen. Andererseits wird durch die standardisierte, kennzahlenbasierte Berichterstattung ein Beitrag zur Vergleichbarkeit und Transparenz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung geleistet.

Wesentlichkeitsmatrix der Swiss Life-Gruppe1

Die Inhalte der Wesentlichkeitsmatrix wurden 2015 in einem mehrstufigen Wesentlichkeitsprozess mit internen und externen Stakeholdern erarbeitet. Aufbauend auf qualitativen und quantitativen Interviews mit der gesamten Konzernleitung von Swiss Life, hat eine Projektgruppe aus Spezialisten von Investor Relations, Asset Managers, Human Resources und der Unternehmenskommunikation an der Auswahl wesentlicher Themen für Swiss Life weitergearbeitet, diese mit ausgewählten Stakeholdern diskutiert und in strukturierten Interviews präzisiert. Abschliessend wurde die erarbeitete Wesentlichkeitsmatrix in der Konzernleitung validiert und verabschiedet (G4–18). Die Matrix wird jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst. Im Jahr 2017 wurden keine wesentlichen Anpassungen vorgenommen.

 

  • Anlagestrategie
  • Vielfalt und Chancengleichheit
  • Menschenrechte

Relevant für Berichterstattung

  • Kundenorientierung
  • Nachhaltige Profitabilität
  • Politisches Engagement
  • Risikomanagement und Compliance
  • Commitment und Förderung der Mitarbeitenden
  • Gleichbehandlung und Diskriminierungsfreiheit

Relevant für Geschäftserfolg

  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Nachhaltige Beschaffung

Monitoring

  • Volkswirtschaftliche Verantwortung
  • Demografischer Wandel
  • Produkte und Dienstleistungen
  • Verantwortungsvoller Arbeitgeber

Relevant für Strategie

1 (G4–G20, G4–G21)

Die Wesentlichkeitsmatrix zeigt und ordnet die zentralen Themen aus dem Feld der unternehmerischen Verantwortung auf zwei Achsen. Zu sämtlichen in der Matrix aufgeführten Themen wird im Corporate-Responsibility-Bericht Stellung genommen. 2 Im oberen rechten Quadranten der Matrix befinden sich die Themen, die sowohl von internen als auch von externen Stakeholdern die höchste Gewichtung erhalten haben. Hierbei handelt es sich um Handlungsfelder, die als besonders wesentlich für den Geschäftserfolg eingestuft werden und auf die in der Berichterstattung ein besonderer Fokus gelegt wird.

2 Der Bericht umfasst die Hauptstandorte von Swiss Life in der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Die wesentlichen Unternehmenseinheiten sind im Konsolidierungskreis enthalten (Geschäftsbericht 2017, Seiten 290–294; G4–17).