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Bericht der Revisionsstelle

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Bericht der Revisionsstelle
an die Generalversammlung der
Swiss Life Holding AG
Zürich


Bericht zur Prüfung der Konzernrechnung

Prüfungsurteil

Wir haben die Konzernrechnung der Swiss Life Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der konsolidierter Bilanz zum 31. Dezember 2016, der konsolidierter Erfolgsrechnung, der konsolidierter Gesamterfolgsrechnung, der konsolidierter Mittelflussrechnung, der Veränderung des konsolidierten Eigenkapitals für das dann endende Jahr sowie dem Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung – geprüft.

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Konzernrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2016 sowie dessen Ertragslage und Cashflows für das dann endende Jahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz, den International Standards on Auditing (ISA) sowie den Schweizer Prüfungsstandards (PS) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Konzernrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands sowie dem Code of Ethics for Professional Accountants des International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA Code), und wir haben unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Unser Prüfungsansatz
Überblick
Umfang der Prüfung

Unsere Prüfungsplanung basiert auf der Bestimmung der Wesentlichkeit und der Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Darstellungen der Konzernrechnung. Wir haben hierbei insbesondere jene Bereiche berücksichtigt, in denen Ermessensentscheide getroffen wurden. Dies trifft zum Beispiel auf wesentliche Schätzungen in der Rechnungslegung zu, bei denen Annahmen gemacht werden und die von zukünftigen Ereignissen abhängen, die von Natur aus unsicher sind. Wie in allen Prüfungen haben wir das Risiko der Umgehung von internen Kontrollen durch die Geschäftsleitung und, neben anderen Aspekten, mögliche Hinweise auf ein Risiko für beabsichtigte falsche Darstellungen berücksichtigt.

Zur Durchführung angemessener Prüfungshandlungen haben wir den Prüfungsumfang so ausgestaltet, dass wir ein Prüfungsurteil zur Konzernrechnung als Ganzes abgeben können, unter Berücksichtigung der Konzernorganisation, der internen Kontrollen und Prozesse im Bereich der Rechnungslegung sowie der Branche, in welcher der Konzern tätig ist.

Wesentlichkeit

Der Umfang unserer Prüfung ist durch die Anwendung des Grundsatzes der Wesentlichkeit beeinflusst. Unser Prüfungsurteil zielt darauf ab, hinreichende Sicherheit darüber zu geben, dass die Konzernrechnung keine wesentlichen falschen Darstellungen enthält. Falsche Darstellungen können beabsichtigt oder unbeabsichtigt entstehen und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieser Konzernrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen können.

Auf der Basis unseres pflichtgemässen Ermessens haben wir quantitative Wesentlichkeitsgrenzen festgelegt, so auch die Wesentlichkeit für die Konzernrechnung als Ganzes, wie nachstehend aufgeführt. Die Wesentlichkeitsgrenzen, unter Berücksichtigung qualitativer Erwägungen, erlauben es uns, den Umfang der Prüfung, die Art, die zeitliche Einteilung und das Ausmass unserer Prüfungshandlungen festzulegen sowie den Einfluss wesentlicher falscher Darstellungen, einzeln und insgesamt, auf die Konzernrechnung als Ganzes zu beurteilen.

Wir haben mit dem Audit Committee vereinbart, diesem im Rahmen unserer Prüfung festgestellte, falsche Darstellungen über CHF 3 Millionen mitzuteilen; ebenso alle falschen Darstellungen unterhalb dieses Betrags, die aus unserer Sicht jedoch aus qualitativen Überlegungen eine Berichterstattung nahelegen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemässen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung der Konzernrechnung des aktuellen Zeitraums waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung der Konzernrechnung als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

VERWENDETE MODELLE UND ANNAHMEN BEI DER BERECHNUNG DER VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN

Besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Wie im Anhang 22 – Verbindlichkeiten aus dem Versicherungsgeschäft – der konsolidierten Jahresrechnung erläutert, betragen die versicherungstechnische Rückstellungen CHF 96 800 Millionen.

Die versicherungstechnischen Rückstellungen stellen die zukünftig erwarteten Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen für traditionelle Lebensversicherungspolicen sowie allfällig den Versicherungsnehmern zugeteilte Überschüsse dar. Bei überschussberechtigten Lebensversicherungsverträgen wird die Rückstellung anhand einer konstanten Nettoprämien- Methode («net level premium method») berechnet. Je nach Gewinnbeteiligung basieren die Berechnungen auf versicherungsmathematischen Annahmen wie z. B. Todesfallleistungen, Zinssätze, Stornoraten, Aufwendungen und Anlagerenditen, einschliesslich einer Marge für negative Abweichungen.

Aufgrund der Bedeutung der Bilanzposition, der hohen Sensitivität bei sich ändernden Gegebenheiten und der Bedeutung der Annahmen, welche für die Bestimmung der Höhe der Rückstellung notwendig sind, haben wir unsere Prüfungshandlungen schwergewichtig auf diese Bilanzposition ausgerichtet. Das Vorgehen der Geschäftsleitung zur Aktualisierung der Annahmen variiert je nach Gebiet und Produkt.

Wir haben unsere Prüfungshandlungen auf die versicherungstechnischen Rückstellungen in der Schweiz fokussiert, da diese 78% der versicherungstechnischen Rückstellungen der konsolidierten Jahresrechnung ausmachen.

Die Geschäftsleitung überprüft zu jedem Bilanzstichtag die Angemessenheit der verwendeten Annahmen für die Berechnung dieser Verbindlichkeiten.

Unser Prüfungsvorgehen

Unsere Prüfungshandlungen in Zusammenhang mit den versicherungsmathematisch berechneten Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Prüfung der verwendeten Modelle zur Bestimmung der versicherungstechnischen Rückstellungen, sowie der wesentlichen Annahmen der Geschäftsleitung in der gegenwärtigen Marktsituation, Entwicklungen in der Industrie und das Verhalten der Versicherungsnehmer. Des Weiteren haben wir die Vollständigkeit und Korrektheit der dieser Berechnung zugrundeliegenden Daten geprüft. Wir haben die biometrischen Annahmen, wie Sterblichkeit und Invalidität hinterfragt. Zudem haben wir zusätzliche Annahmen, wie die erwartete Rendite auf den Kapitalanlagen, das aktuelle Marktumfeld, sowie das Verhalten der Versicherungsnehmer hinterfragt.

Die versicherungstechnischen Rückstellungen werden unter Verwendung des Bewertungszinssatzes dis- kontiert. Wir haben die wesentlichen Änderungen in den Annahmen mit Schwergewicht auf den traditionellen Versicherungspolicen hinterfragt. Dabei haben wir geprüft, dass der Bewertungszinssatz auf Basis der zukünftig erwarteten Rendite auf den Kapitalanlagen unter Berücksichtigung der strategischen Kapitalanlagenallokation ermittelt wurde, welche zur Sicherung dieser Verbindlichkeiten dienen. Insbesondere setzten wir unseren Fokus auf die einzelnen Komponenten des Bewertungszinssatzes (Einzelleben und Kollektivleben). Wir haben für die Prüfungen eigene Aktuare beigezogen.

Unsere Arbeiten im Zusammenhang mit dieser Prüfung beinhalteten unter anderem:

  • Beurteilung der erwarteten Rendite für alle wesentlichen Kapitalanlagen, wie Anleihen, Liegenschaften, Darlehen, Hypotheken, Aktien und alternativen Kapitalanlagen,
  • Vergleich der Kapitalanlagenallokation mit der von der Geschäftsleitung bestimmten strategischen Kapitalanlageallokation um deren Angemessenheit zu überprüfen,
  • Überprüfung, inwiefern die gemachten Annahmen mit denjenigen konsistent sind, welche durch das Management anderweitig verwendet werden (beispielsweise bei der Bestimmung des «market consistent embedded value» (MCEV)) und
  • Beurteilung der Methodologie, welche für die Bestimmung des Rechnungszinssatzes basierend auf den obigen Inputparametern verwendet wurde.

Basierend auf den durchgeführten Arbeiten erachten wir die verwendeten Methoden sowie die wesentlichen Annahmen in der Bestimmung der versicherungstechnischen Rückstellungen als angemessen. Sie stimmen mit den Rechnungslegungsgrundsätzen und der in der Industrie anerkannten Praxis überein.

WERTHALTIGKEIT VON GOODWILL

Besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Wie im Anhang 17 – Immaterielle Vermögenswerte einschliesslich immaterieller Vermögenswerte – erläutert, stellt Goodwill den Überschuss des Marktwertes der übertragenen Gegenleistung und, sofern relevant, den Betrag erfasster nicht beherrschender Anteile über dem Marktwert der erfassten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt dar.

Der bilanzierte Goodwill beträgt CHF 1238 Millionen und resultiert aus verschiedenen Unternehmenszusammenschlüssen. Im Wesentlichen sind dies Swiss Life Select, Lloyds Continental, CapitalLeben sowie Corpus Sireo. Auf Stufe zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird der Goodwill jährlich durch die Geschäftsleitung auf Wertminderungen überprüft.

Die Berechnungen der erzielbaren Beträge basieren auf dem Nutzwert und berechnen sich auf Basis von Cash-Flow-Projektionen, die auf der von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat genehmigten Mittelfristplanung basieren. Als Berechnungsgrundlage dient der Barwert, der anhand einer Reihe von Cash-Flow-Projektionen und eines Abzinsungssatzes ermittelt wird. Die Cash-Flow Projektionen umfassen Perioden von drei oder fünf Jahren sowie einen Endwert für die darauffolgenden Jahre, welcher auf Basis von Wachstumsraten in den verschiedenen geografischen Märkten ermittelt wird und einen wesentlichen Anteil am Nutzwert darstellt.

Da die effektiven Cash-Flows von den geplanten abweichen können, hat die Geschäftsleitung Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Diese geben Aufschluss zur Werthaltigkeit des Goodwills, falls geplante Projektionen, einzeln oder insgesamt, nicht eintreffen.

Aufgrund der beträchtlichen Ermessensspielräume bei der Festlegung von Annahmen im Zusammenhang mit künftigen Cash-Flow Projektionen der akquirierten Unternehmen erachten wir unsere Prüfungshandlungen in diesem Bereich als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.

Darüber hinaus ist der angewandte Kapitalkostensatz bei der Bestimmung des Nutzwerts ein wesentlicher Faktor. Dieser basiert auf den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten. Unser Prüfungsschwerpunkt lag dabei auf der korrekten Ermittlung des verwendeten Kapitalkostensatzes.

Unser Prüfungsvorgehen

Wir haben die von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat genehmigte Mittelfristplanung für die einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten erhalten. Diese beinhaltet Einzelheiten zu bestimmten geplanten Massnahmen, welche die erwarteten Geschäftsentwicklungen stützen. Wir haben die geplanten Massnahmen kritisch hinterfragt. Während unserer Prüfungsarbeiten wurden wir von eigenen Bewertungsexperten unterstützt.

Ein weiterer Prüfungsnachweis für die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen war, zu überprüfen, ob diese in der Vergangenheit erreicht wurden. Im Falle von Abweichungen zwischen Planzahlen und effektiv eingetroffenen Ergebnissen, haben wir die Geschäftsleitung über die Gründe sowie den möglichen Einfluss auf die Erreichung der zukünftigen Ziele befragt.

Die von der Geschäftsleitung zusätzlich erstellten Sensitivitätsanalysen haben wir kritisch beurteilt, um sicherzustellen, dass diese mit konservativen Annahmen erstellt worden sind.

Die langfristige Wachstumsrate, welche für die über die Planzahlen hinausgehenden Jahre verwendet wird, haben wir mit dem wirtschaftlichen Umfeld sowie Branchentrends verglichen.

Des Weiteren haben wir die wesentlichen Parameter, welche in die Berechnung des Kapitalkostensatzes einfliessen, geprüft. Insbesondere haben wir die vom Konzern verwendeten Marktdaten identifiziert und mit unabhängigen Daten verglichen.

Gesamthaft erachten wir den Goodwill für angemessen.

BEWERTUNG DER RENDITELIEGENSCHAFTEN

Besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Wie im Anhang 14 – Investitionsliegenschaften – erläutert, werden Renditeliegenschaften im Umfang von CHF 23 801 Millionen bilanziert.

Wir haben unsere Arbeiten schwergewichtig auf den Bereich der Renditeliegenschaften ausgerichtet, da diese einen wesentlichen Anteil an den Kapitalanlagen darstellen und der Bestimmung des Marktwerts, welcher zur Beurteilung der Werthaltigkeit berücksichtigt wird, ein hoher Ermessensgrad zugrunde liegt. Wir haben unsere Prüfungshandlungen auf die Renditeliegenschaften in der Schweiz fokussiert, da diese 83% der Renditeliegenschaften der konsolidierten Bilanz ausmachen.

Die Bewertung von Renditeliegenschaften wird entweder mittels unabhängigen Bewertungen oder diskontierten, zukünftigen Zahlungsströmen durchgeführt. Eine detaillierte Einzelbewertung jeder Liegenschaft erfolgt in der Regel jährlich durch einen unabhängigen und anerkannten Schätzer. Der Marktwert einer Renditeliegenschaft wird anhand ihrer höchst- und bestmöglichen Nutzung ermittelt.

Die Marktwerte werden in der Regel durch die anerkannte Discounted-Cashflow-Methode bestimmt. Dabei werden die erwarteten Mieterträge über die Nutzungsdauer der Liegenschaften ermittelt und mit einem Diskontierungssatz abgezinst, welcher die Risikoeinschätzung der jeweiligen Liegenschaft reflektiert. Der Marktwert einer Liegenschaft hängt dabei von a) der allgemeinen Entwicklung des Immobilienmarkts für Wohngebäude, Geschäftsliegenschaften oder gemischt genutzten Liegenschaften, b) den erwarteten Mieterträgen und c) dem Diskontierungssatz ab.

Unser Prüfungsvorgehen

Bei unserer Prüfung haben wir die Portfoliostruktur beurteilt, das aktuelle Portfolio mit demjenigen des Vorjahres verglichen und den allgemeinen Prozess und das Vorgehen zur Bestimmung der Marktwerte auf Angemessenheit überprüft.

Basierend auf der daraus resultierenden Risikoeinschätzung haben wir mittels Stichprobe Renditeliegenschaften selektiert und deren Marktwertberechnung beurteilt. Unsere Stichprobenauswahl basierte dabei auf spezifischen Kriterien wie beispielsweise Lage, Marktwert, Veränderungen des Marktwerts im Vergleich zum Vorjahr, Nutzungsart sowie Renditeliegenschaftskäufe im Berichtsjahr.

Wir haben die von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat genehmigte Mittelfristplanung für die einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten erhalten. Diese beinhaltet Einzelheiten zu bestimmten geplanten Massnahmen, welche die erwarteten Geschäftsentwicklungen stützen. Wir haben die geplanten Massnahmen kritisch hinterfragt. Während unserer Prüfungsarbeiten wurden wir von eigenen Bewertungsexperten unterstützt.

Während unserer Prüfungsarbeiten im Bereich der Liegenschaften wurden wir von eigenen Immobilienbewertungsspezialisten unterstützt. Unsere Beurteilung beinhaltete unter anderem:

  • Beurteilung der Vollständigkeit und Angemessenheit des Bewertungsgutachtens des unabhängigen Schätzers sowie dessen Kompetenz, Objektivität und Unabhängigkeit,
  • Überprüfung der formalen Aspekte, insbesondere der Einhaltung von anerkannten Immobilienbewertungsstandards,
  • Überprüfung der Bewertungsannahmen im Hinblick auf Marktkonformität,
  • Überprüfung der finanzmathematischen Richtigkeit fundamentaler Berechnungsschritte,
  • Überprüfung der Angemessenheit der Bewertungsmethodik und
  • Überprüfung und Vergleich der Bewertungsparameter (Diskontsatz, Kapitalsatz, Bewirtschaftungskosten) mit Marktdaten.

Zusätzlich analysierten wir den durchschnittlichen Diskontsatz auf Portfoliostufe, indem wir diesen mit Marktdaten verglichen haben.

Wir haben die Bilanzwerte mit den Bewertungsergebnissen des unabhängigen Schätzers verglichen. Wir überprüften, ob die Buchwerte, wie auch die Marktwertanpassungen (falls notwendig), korrekt vorgenommen wurden.

Wir erachten das Bewertungsverfahren und die darin verwendeten Bewertungsparameter als angemessen.

Übrige Informationen im Geschäftsbericht

Der Verwaltungsrat ist für die übrigen Informationen im Geschäftsbericht verantwortlich. Die übrigen Informationen umfassen alle im Geschäftsbericht dargestellten Informationen, mit Ausnahme der Konzernrechnung, der Jahresrechnung und der Swiss Life Holding AG und unserer dazugehörigen Berichte.

Die übrigen Informationen im Geschäftsbericht sind nicht Gegenstand unseres Prüfungsurteils zur Konzernrechnung und wir machen keine Prüfungsaussage zu diesen Informationen.

Im Rahmen unserer Prüfung der Konzernrechnung ist es unsere Aufgabe, die übrigen Informationen im Geschäftsbericht zu lesen und zu beurteilen, ob wesentliche Unstimmigkeiten zur Konzernrechnung oder zu unseren Erkenntnissen aus der Prüfung bestehen oder ob die übrigen Informationen anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf der Basis unserer Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung der übrigen Informationen vorliegt, haben wir darüber zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang keine Bemerkungen anzubringen.

Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrates für die Konzernrechnung

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Konzernrechnung, die in Übereinstimmung mit den IFRS und den gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt, und für die internen Kontrollen, die der Verwaltungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Konzernrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung der Konzernrechnung ist der Verwaltungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Verwaltungsrat beabsichtigt, entweder den Konzern zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Konzernrechnung

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Konzernrechnung als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den ISA sowie den PS durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Konzernrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung der Konzernrechnung befindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

PricewaterhouseCoopers AG

Ray Kunz
Leitender Revisor
Nebojsa Baratovic
Revisionsexperte

Zürich, 13. März 2017

Mein Bericht

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