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Kommentar zum Resultat

Die Swiss Life-Gruppe hat 2016 ihre Ertragskraft erneut verbessert: Der Reingewinn konnte um 5% auf CHF 926 Millionen gesteigert werden. Der bereinigte Betriebsgewinn betrug im Berichtsjahr CHF 1,4 Milliarden, ein Plus von 5% gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund für die grössere Ertragskraft ist vor allem der erfolgreiche Ausbau des Kommissions- und Gebührengeschäfts, des sogenannten Fee-Geschäfts.

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Ausbau des Fee-Geschäfts – nachhaltiges Geschäftsmodell

Die Swiss Life-Gruppe hat ihren Reingewinn von CHF 878 Millionen auf CHF 926 Millionen gesteigert (+5%). Der Betriebsgewinn betrug CHF 1393 Millionen (+5%). Das Sparergebnis erreichte mit CHF 804 Millionen praktisch das Vorjahresniveau (CHF 805 Millionen); das Risikoergebnis kam auf CHF 388 Millionen zu stehen (Vorjahr: CHF 398 Millionen). Wiederum sehr erfreulich entwickelte sich das Fee-Ergebnis mit einer Steigerung um 14% auf CHF 396 Millionen (Vorjahr: CHF 346 Millionen).

Swiss Life erwirtschaftete 2016 laufende direkte Anlageerträge von CHF 4,3 Milliarden (Vorjahr: CHF 4,3 Milliarden). Die Nettokapitalerträge beliefen sich auf CHF 4,8 Milliarden (Vorjahr: CHF 5,2 Milliarden), was zu einer Nettoanlagerendite von 3,3% (Vorjahr: 3,7%) führte. Die Anlagerendite ermöglicht es Swiss Life wiederum, Verstärkungen der versicherungstechnischen Rückstellungen von rund CHF 1 Milliarde vorzunehmen, welche die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells unterstützen.



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Swiss Life Schweiz steigerte den operativen Gewinn um 7% auf CHF 812 Millionen. Das Fee- Ergebnis trug CHF 12 Millionen bei (Vorjahr: CHF –4 Millionen) und das Risikoergebnis CHF 253 Millionen (Vorjahr: CHF 267 Millionen). Das Sparergebnis kam auf CHF 534 Millionen zu stehen (+2%); auch das Kostenergebnis trug positiv zum Ergebnis bei (plus CHF 16 Millionen). In Frankreich erreichte Swiss Life eine Ergebnissteigerung um 2% auf EUR 224 Millionen. Neben dem Sparergebnis von EUR 175 Millionen (+8%) entwickelte sich auch das Risikoergebnis mit EUR 90 Millionen (+9%) positiv. Das Fee-Ergebnis betrug EUR 39 Millionen (–9%). Swiss Life in Deutschland verzeichnete einen Ergebnisbeitrag von EUR 115 Millionen (–5%). Dieser wurde getrieben durch das Sparergebnis von EUR 63 Millionen (–26%), das Fee-Ergebnis von EUR 57 Millionen (+52%) und das Risikoergebnis von EUR 28 Millionen (+6%). Swiss Life International weist ein Segmentergebnis von EUR 41 Millionen aus (+6%). Haupttreiber hier war das Fee-Ergebnis mit EUR 31 Millionen (+6%); das Risikoergebnis steuerte EUR 6 Millionen (–2%) und das Sparergebnis EUR 9 Millionen (+12%) bei. Swiss Life Asset Managers trug CHF 243 Millionen zum Gruppenergebnis bei. Dies entspricht einer Steigerung um 8%: im Geschäft mit Drittkunden (Third Party Asset Management) +19% und im Versicherungsgeschäft (Proprietary Asset Management) +4%.

Kein Wachstum auf Kosten der Profitabilität

Swiss Life weist für 2016 in lokaler Währung einen Prämienrückgang um 9% auf CHF 17,4 Milliarden aus (in Schweizer Franken –8%). Der Rückgang ist vor allem auf die konsequente Fokussierung auf Profitabilität und Kapitaleffizienz zurückzuführen. Bei den Fee-Erträgen konnte die Gruppe in lokaler Währung um 3% auf CHF 1,4 Milliarden zulegen (in Schweizer Franken +5%).

Im Heimmarkt Schweiz kam das Prämienvolumen um 6% auf CHF 9,9 Milliarden zurück. Dies insbesondere aufgrund der anhaltend selektiven Zeichnungspolitik im Unternehmenskundenbereich mit Prämieneinnahmen von insgesamt CHF 8,4 Milliarden (–6%). Swiss Life setzte ihre Vollsortimenterstrategie im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge erfolgreich fort: Der Neugeschäftsanteil mit teilautonomen Lösungen konnte auf 26% gesteigert und damit mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 11%). Im Privatkundengeschäft erreichte Swiss Life ein Prämienvolumen von CHF 1,5 Milliarden (–7%).





In Frankreich verzeichnete Swiss Life einen Prämienrückgang von 3% auf EUR 4,1 Milliarden. Die Qualität der Prämien im Lebensversicherungsbereich war mit einem hohen Anteil an fondsgebundenen Lösungen von 42% weiterhin hoch (Vorjahr: 45%) – doppelt so hoch wie der Markt. Die Fokussierung auf profitables Geschäft und die planmässige Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäfts führten in Deutschland zu einem Prämienrückgang von 10% auf EUR 1,2 Milliarden. Das Wachstum im Bereich der Risikoprodukte und modernen Produkte konnte den Rückgang teilweise kompensieren. Swiss Life International verzeichnete aufgrund der weiterhin schwierigen Marktbedingungen einen Prämienrückgang von 31% auf EUR 1,6 Milliarden.

Weiteres Wachstum im Asset Management

Swiss Life Asset Managers verwaltete per 31. Dezember 2016 insgesamt Vermögen von CHF 204 Milliarden (+10%). Im Anlagegeschäft für Drittkunden erzielte Swiss Life Asset Managers einen Nettoneugeldzufluss von CHF 8,5 Milliarden. Damit verwaltete das Unternehmen per Ende 2016 CHF 49,6 Milliarden an Vermögen für Dritte. Davon stammen CHF 1,3 Milliarden aus dem Zukauf von Mayfair Capital im letzten Quartal 2016.

Die verwalteten Vermögen in Immobilien betragen CHF 43,5 Milliarden. Zusätzlich dazu bewirtschaftet Swiss Life CHF 28,8 Milliarden an Immobilien für Dritte. Swiss Life gehört mit insgesamt CHF 72,3 Milliarden verwalteten und bewirtschafteten Immobilien zu den führenden Immobilien- Asset-Managern in Europa.

Markante Fortschritte in der Umsetzung von «Swiss Life 2018»

Zusätzlich zum Fee-Ergebnis und zum Risikoergebnis ist Swiss Life auch bei allen weiteren Zielen von «Swiss Life 2018» gut auf Kurs. Die Effizienzquote im Versicherungsgeschäft verbesserte sich gruppenweit um 3 Basispunkte auf 0,58%. Die operativen Kosten im Versicherungsbereich sanken um 1%, die versicherungstechnischen Reserven stiegen um 3%. Trotz weiter gefallenen Zinsen konnte die Neugeschäftsmarge dank diszipliniertem Margenmanagement und einer verbesserten, kapitaleffizienteren Zusammensetzung des Neugeschäfts auf 2,1% (Vorjahr: 1,7%) ausgebaut werden. Der Wert des Neugeschäfts stieg von CHF 268 Millionen auf CHF 296 Millionen (+10%). Swiss Life erreichte 2016 eine bereinigte Eigenkapitalrendite von 9,6% (Vorjahr: 9,7%), die damit erneut am oberen Ende der Zielambition von 8 bis 10% zu liegen kam. Der Cash-Transfer an die Swiss Life Holding konnte auf CHF 598 Millionen gesteigert werden (Vorjahr: CHF 411 Millionen). Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital betrug CHF 13,7 Milliarden (+12%). Swiss Life geht per 1. Januar 2017 basierend auf dem mit Auflagen genehmigten internen Modell von einer SST-Quote von rund 160% aus.

Ereignisse nach der Berichtsperiode

Für Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf Anhang 34 «Ereignisse nach der Berichtsperiode» in der konsolidierten Jahresrechnung.

Kennzahlen Swiss Life-Gruppe

Beträge in Mio. CHF20162015+/-
VERBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN, POLICENGEBÜHREN UND ERHALTENE EINLAGEN17 36618 853–8%
Verdiente Nettoprämien13 22813 771–4%
Kommissions- und Gebührenerträge1 3511 2925%
Finanzergebnis5 0625 281–4%
Übriger Ertrag66210–69%
TOTAL ERTRAG19 70720 555–4%
Versicherungsleistungen und Schadenfälle (netto)–14 064–15 516–9%
Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer–1 325–89947%
Zinsaufwand–160–162–1%
Betriebsaufwand–2 765–2 6494%
TOTAL AUFWAND–18 314–19 226–5%
BETRIEBSGEWINN1 3931 3295%
REINGEWINN9268785%
Eigenkapital13 73912 25812%
Versicherungstechnische Rückstellungen159 899154 9533%
Verwaltete Vermögen222 916202 26810%
Kontrollierte Vermögen243 255223 4119%
Eigenkapitalrendite (in %) 19.69.7–0.1 Ppkt.
Anzahl Mitarbeitende (Vollzeitstellen)7 8017 5953%

Asset Allocation auf Fair-Value-Basis per 31. Dezember (Versicherungsportfolio auf eigenes Risiko)

Beträge in Mio. CHF2016201620152015
Aktien und Aktienfonds7 6095.0%5 7443.9%
Alternative Anlagen1 6091.0%1 3310.9%
Liegenschaften25 15516.4%23 16415.8%
Hypotheken8 1075.3%7 6345.2%
Darlehen8 9675.8%9 6386.6%
Obligationen98 49964.3%97 12566.3%
Flüssige Mittel und Übrige3 3432.2%1 7791.2%
TOTAL153 289100.0%146 413100.0%
 
Aktienquote netto2.1%1.9%
Duration bei Obligationen11.3 Jahre11.0 Jahre

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